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Mein Kopf fühlt sich zur Zeit wie ein Klumpen Kohl an. Die Lagen schichten sich fest übereinander, es gibt keine Luft in den Zwischenräumen, die zirkulieren könnte. Entsprechend fallen auch meine Beiträge aus, die wegen Einfallslosigkeit eher den Tagebucheinträgen  einer 10 jährigen gleichen. Kaum eine Aussage…außer das Wetter war schön bzw. schlecht. Wenn es besser wird, dann erstammel ich mir vielleicht eine kleine Schwärmerei über das Wetter oder andere Banalitäten.

Der Kohlkopf hält alles in seinen Zwischenräumen fest und ich kann ihn nicht entblättern. Dabei bin ich mir sicher, dass sich ausreichend Stoff zwischen den Blattlagen liegt, über den es sich zu schreiben lohnt. Aber warum will ich denn schreiben und etwas zu Papier bringen? Was ich zu schrieben habe, interessiert eh keine Sau. Auch nicht was ich denke oder wie ich worüber denke.

Ich nahm an, ich kann über das Schreiben meinem Leben auf den Grund gehen. Hat bisher aber nicht geklappt. Der Grund liegt weit unter mir und mir  bleibt auch nicht mehr viel Zeit diesen zu erforschen….

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