Vor einem Jahr war der Anblick für mich non ungewohnt und befremdlich. Besonders in der Staßenbahn, wenn die Fahrgäste auf engstem Raum in der Bahn sitzen. Ich fühlte mich besonders am Abend fast umzingelt, von Menschen, die kein deutsch sprachen. Darunter war nicht nur die für meine Ohren harte Klang der syrischen Sprache sondern auch russisch war dabei und viele andere Sprachen, die ich gar nicht zuordnen konnte. Ich hatte das Gefühl, ich wäre im Ausland und nicht daheim in Rostock.
Mitte der letzten Woche fuhr ich mal wieder mit der Bahn in die Stadt. Mit mir stieg eine Gruppe junger Menschen ein. Niemand von ihnen sah aus, als käme er aus Deutschland. Ich hörte ausschließlich den Klang der für meine Ohren harten Sprache der Südafrikaner. Sie kamen aus der Berufsschule, die in der Nähe der Haltestelle ist. Es stürmte sozusagen eine ganze Klasse in die Straßenbahn. Ich saß facto unter ihnen und? was mich wunderte, das war für mich schon total normal geworden. Die syrische Sprache zu hören wurde schon zu den ganz normalen Eindrücken meines Alltags
Ein anderes mal beobachtete ich sogar, wie sich 2 junge Männer in gebrochenen Deutsch unterhielten. An ihrem Aussehen konnte ich deutlich erkennen, sie waren keine Europäer. Einer von ihnen hatte asiatisches Aussehen, der andere kam aus Afrika. Auch das war für mich total normal geworden. Es gab nichts mehr, was befremdlich für mich gewesen wäre.. Ganz im Gegenteil, ich fand es jetzt sogar ungeheuer spannend, den Prozess der Veränderung mitzuerleben.
In den Kinder- und Yogagruppen, die ich betreue, findet zur Zeit auch der Nationen aus den unterschiedlichsten Kontinenten statt. Ich weiß gar nicht mehr, als welchen viele Herrenländern die Teilnehmer sind. Sie gegen den Weg der Integration in Europa, Deutschland über die Sportvereine der Stadt. Eine gute Entscheidung, wie ich finde

Sie kommen aus Syrien, Eritrea, Somalia, Indien, Bulgarien, Togo, Jugoslawien, Kroatien und und und..so genau weiß ich es es gar nicht. Die Kinder, die in unsere Gruppe kommen sprechen Deutsch, weil sie hier geboren wurden und und und und.
Ein bunte Mischung und das finde ich total normal. Ich freue mich sogar, dass ich denen, die de Weg zu den Sportvereinen finden, bei der Integration zu unterstützen.
Auch das ist auch total normal für mich.

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