Den Alltag vergessen und hinter sich lassen, das Ziel jeder Reise. Auch ich machte mich wieder auf den Weg um mich aus meinen Alltäglichkeiten auszuklinken. Mit dem Fernbus Richtung Kiel, von dort aus sollte es am nächsten Tag weiter gehen.
Auf dem Weg von Rostock nach Kiel
Das Gästezimmer für die Übernachtung war schon belegt. Nein, es sind nicht alles Plüschtiere. Wer genau hinsieht, wird erkennne, eins von den flauschigen Tieren ist echt.
belegtes Gästebett
Am nächsten Tag traten wir Weiber mit der Strandtasche als Handgepäck über der Schulter – unsere Koffern wurden schon in den Flieger geladen – die Reise an, die uns auf die beliebte spanische Insel Mallorca bringen sollte.
Mädels im Anmarsch
Mit Bangen schaute ich auf den dunklen Himmel. Er zeigte sich in einer großen Palette von Schwarz- und Grauschattierungen über uns und sah bedrohlich aus. Am liebsten wäre ich gar nicht erst eingestiegen, auch weil es für die Zeit unseres Abfluges eine Sturmwarnung mit starken Windböen gegeben hatte. Ohje, das kann ja heiter werden. Auch das unsere Airline „Air Berlin“ mitten in einem Insolvenzverfahren steckte, lies meine Anspannung steigen. Ist das Flugpersonal nicht schon davon genervt?
In meinen Magen grummelte es vor Angespanntheit. Zum Glück hatte ich mit den Mädels vor dem Start schon 2 Gläser Prosecco getrunken. Daher mischten sich meine angespannten Gefühle mit der Beschwingtheit, den der Prosecco bei mir hinterlassen hatte.
Durch diese dicke Wolkendecke will er fliegen?
Aus den Wolken wurde nun eine schwarze Wand. Ohje..wir würden gleich in diese schwarze Wand hineinfliegen und mit den angekündigten Sturmböen würde mir mit Sicherheit das Herz in diie Hosen rutschen, wenn der Flieger das erste mal rüttelt.
wie eine schwarze Wand
Doch just in dem Moment, als der Flieger für seinen Start hochtouren konnte, riss die Wolkendecke auf und wir stiegen in einen blauen Himmel auf. Die schwarze Wand verschwand wie vom Zauberhand von einer Minute zur anderen. Heißt es nicht: „Wenn Engel reisen, scheint die Sonne“? Den Spruch konnten wir Mädels uns zu mindest für diesen Moment auf unsere Fahnen schreiben.
Unterwegs nur blauer Himmel über uns und leichte Bewölkung unter uns. Unser Flieger von Air Berlin glitt wie Butter durch die Luft.
über uns blauer Himmel, unter uns zarte Wolken
Die Zeit verging wie im Fluge und nach 2 Flugstunden lag Mallorca schon unter uns.
Endlich wieder Land unter uns
Am Flughafen Palme de Mallorca gab es dann doch noch eine kleine Aufregung. Einer der Mädels hatte ihr Handgepäck im Gepäckfach über den Sitzen im Flieger vergessen. Und fiel das erst auf, als wir den Sicherheitsbereich bereits verlassen hatte. Ohje, nun ist gute Rat teuer. Aber man hatte direkt am Ausgang einen Mann platziert, der uns vielleicht weiter helfen konnte. Aber er sprach nicht unsere Sprache und „wollte“ auch nicht verstehen, worum es uns ging. Aber weil wir uns nicht anweisen lassen wollten und hartnäckig blieben, rief er die Polizei. Wenig später kam ein junger spanischer Polizist, verstand sofort, warum es uns ging: Ein kurzes Telefonat und schon durfte mit ihm das Mädels wieder zurück in den Sicherheitsbereich. „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ das hatte er hier bewiesen. Wenig später war unser Gepäck wieder vollständig
Der sonnige Urlaub konnte beginnen.
Mallorca, wir sind heil gelandet
7 Tage Malle liegen vor uns. Unser Hotelzimmer lag dieses Jahr auf der untersten Etage. Der ersten Sonnenuntergang im diesem Urlaub sollte aber unbedingt noch festgehalten werden.
Das Hotel „Play Golf„ liegt im Zentrum von der Partymeile.
Blick auf den Hotelbereich
Um ein Foto vom Sonnenuntergang zu bekommen, mussten wir uns schon mehr anstrengen, als sonst.
Der Sonnenuntergang muss in den „Kasten“
Blick vom Balkon in den Hotelbereich.
Hotelzimmer-Balkon mit Ausblick
das Mittelmeer ist an jeden Abend schööööön.
Sonnenuntergang über dem Mittelmeer


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