Der Weg zurück aus dem Winterschlaf

Kinder, wie die Zeit vergeht. Seit meinen letzten Eintrag sind ja schon wieder fast 8 Wochen ins Land gegangen. Darin eingeschlossen, Weihnachten und Jahreswechsel und der erste Monat im Jahr 2018. Alles schon abgehackt.

Abgehackt auch der schwere Unfall von Sohnemann. Nach dem fatalen Sturz am 11. Mai letzten Jahres, 2 Wochen auf Intensiv, 2 Wochen Krankenhaus und 9 Wochen Reha und 8 Wochen Wiedereingliederung  ist er nahezu wieder der Alte und kann in seinem geliebten Job als Kellner arbeiten. Der Weg zurück war nicht einfach, aber erfolgreich.

In diesem Winter hatte ich das Gefühl ich müsste mich ausschlafen, ausschlafen, ausschlafen. Nachdem die Ängste um Sohnemann von mir abfielen, erfasste mich eine entsetzliche Müdigkeit.

Mit dem zunehmenden Tageslicht erwache ich endlich aus meinem Winterschlaf und  kehre aus meiner Winterhöhle zurück, auch wenn der Winter sich heute mit einen dichten Schneeschauer noch einmal auf sich aufmerksam machte.

Comments

8 Kommentare zu „Der Weg zurück aus dem Winterschlaf“

  1. Avatar von kowkla123

    möge die Woche weiter angenehm verlaufen, Klaus

    1. Avatar von flotterblogger

      Danke Klaus.., das selbe wünsche ich dir LG Ostseemaus

      1. Avatar von kowkla123

        es war ein guter Tag heute, möge der morgige Tag auch schön werden, Klaus

  2. Avatar von bonanzamargot

    liebe grüße in deine woche…
    seelisch fühle ich mich auch in einer art winterschlaf. ich agiere, aber bin ich das? ich stehe irgendwie neben mir und schaue mir selbst beim leben zu. gähn!

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Bo., das tägliche Einerlei wirkt auch irgendwie einschläfernd. so finde ich. An mir ist auf diese weise auch so manch schöner Sommer vorbeigerauscht und ich fragte hinterher, warum ich es nicht mal bis nach Warnemünde an den Strand geschafft habe.

      Jetzt komme ich langsam an den Punkt, an dem ich feststelle, dass ich ja nicht mehr alle Zeit der Welt habe und ich sollte meine Lebenszeit besser nicht „verschlafen“.

      Manch ein Mensch wird erst wichtig wach, wenn in seinem Leben eine Arte „Bombe“ einschlägt und sein Leben erschüttert und sie fangen erst dann an, richtig zu leben, arbeiten ihre „Löffelliste“ ab, vorausgesetzt, sie haben eine gemacht. Solch eine Liste habe ich nur im Kopf, aber nie zu Papier gebracht.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Job dich nicht ausfüllt und du dich deshalb in einen solchen Zustand fühlst. Die Aufbruchstimmung vor 3 Jahren ist erloschen und ein neues „Feuer“ ist nicht entflammt. Dann ist der mentale Schlaf vielleicht auch sowas wie eine Schutzfunktion der Seele. Man muss ja funktionieren.

      Ich wünsche dir ebenfalls eine gute Woche
      LG Osteemaus
      alias La We

  3. Avatar von einfachtilda

    Das war doch alles sehr heftig 😕
    Schön, dass es dem Sohnemann besser geht.
    Bei all dem, denke ich auch an mich, dass meine Fitness besser wird, die Füsse besser gehen können…es macht mir Hoffnung.
    Für dich und deinen Sohn weiterhin alles Gute.
    Ruh dich aus, soweit du kannst.

    Alles Liebe von Mathilda ❤

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Thilda, ich las eben deinen letztes Bloeintrag.
      Ohje…dich hat es ja auch stark erwischt und du hast eine richtige Odyssee hinter dir. Ich wünsche dir gute Besserung und jede Menge Geduld, bis sich dein Körper wieder erholt und wieder herstellt ist. Manchmal gibt es Rückschläge und man weiß nicht warum das so ist.

      Sohnemann ist wieder auf dem Damm.. die Jugend stand ihm zur Seite, Er hat Epilepsie und muss immer noch lernen, mit dieser Krankheit umzugehen. Die Medikamente sind relativ sicher, doch es gibt strenge Regeln, die er mit seiner Erkrankung einhalten sollte und darin lag seine Schwierigkeit in der Vergangenheit. Jeder der ihn kennt, hofft, dass er aus dem fatalen Treppensturz gelernt hat und sich vom Alkohol fern hält.

      Dir auch gute Besserung … der Körper ist zum Glück ein wahres Wunderwerk und stellt sich allmählich wieder selber her. Aber alles brauch Zeit. Bei Sohnemann waren es fast 5 Monate, bis er wieder voll belastbar war .
      LG Osteemaus

      1. Avatar von einfachtilda

        Danke für deinen lieben Worte und hoffen wir, dass dein Sohn mit den Medikamenten klar kommt.

        Alles Liebe von Mathilda ❤

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