Beam mich rüber….

Wer hätte das gedacht, aber heute haben wir nicht nur den 16.März sondern heute haben wir auch den Weltschlaftag.  Er soll uns daran erinnern, wie wichtig für unsere Lebenskraft und – freude gesunder erholsamer Schlaf ist. Aber er erinnert auch daran, dass es noch zu viele Menschen gibt, die an Schlafstörungen leiden. Sie können nicht mehr abschalten, weil vielleicht unterschwelliger Druck den gesunden Schlaf stört oder man es schlicht und einfach verlernt hat, abzuschalten um sich den Träumen und Fantasien zu widmen.

Für mich gehören Schlafprobleme schon lange der Vergangenheit an. Das aber nicht, weil ich keine Druck mehr hatte, ganz im Gegenteil. Ich war jahrelang Selbstständig und  jeden Abend schlich sich die Existenzangst mit in mein Bett. Sie besiedelte jedoch nicht meinen Kopf, nein, sie schlang sich eng um meinen Leib und verursachte damit leichte Stromschläge in den Bauch und diese ließen mich nicht schlafen.

Ein wirksamer Gegenspieler, meine Fantasie. Diese holte mich fast jede Nacht sicher aus der Schlaflosigkeit ab. Ich nutze dafür ein Pool an Erinnerung aus längst vergangener Zeit. Einer Zeit in der ich noch ganz ohne Sorgen durch Welt die sprang und das Leben für mich ein einziger Spaß war. Meine Kindheit, meine Jugend. Dabei möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich von Natur aus ein Funtyp bin und daher meine Erinnerung grade in dieser Hinsicht am aktivsten war. D.h. bevor mir der Spaß am Leben verging, musste schon meine Menge geschehen, was zum Glück nicht geschah.

Also beame ich mich vor dem Einschlafen in die Zeit meiner Jugend zurück. Aber nicht die ersten Flirts stehen dabei im Mittelpunkt meiner nächtlichen Zeitreise, sondern das einfache schlichte Familienleben. Bevorzugt, die Familienfeiern, bin ja ein Funtyp. Dabei taucht immer selbe Bild in meiner Erinnerung auf. Ich sah meine große Familie in den Sommermonaten im Garten um einen großen gedeckten Tisch sitzen. Anlass dafür gab es im Sommer  genug.  Alle waren bester Laune, jeder freute sich auf die selbst gebackenen Kuchen, die wir am Vormittag für die Gäste gebacken hatten.

Die angenehme Stimmung durch das Zusammensein meiner Familie und Verwandten – damals lebte die Familien nicht so zerstreut wie heut – hat sich fest in meine Erinnerung eingeprägt und die Erinnerung daran, entspannt mich noch heute. Damit erübrigt sich für mich jede schlaflose Nacht oder Schlaftablette.

Comments

6 Kommentare zu „Beam mich rüber….“

  1. Avatar von eingefangenemomente

    Schlafstörungen in dem Sinne hatte ich noch nie, bei mir ist es aber wichtig das ich gleich ins Bett gehe wenn ich müde werde. Wenn ich das nicht mache weil ich z.B. unbedingt noch einen Film zu ende sehen will dann liege ich noch lange wach bevor ich einschlafen kann. Liebe Grüße aus dem kalten und schon wieder weißen Kiel nach Rostock 🙂 Regina

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Regina, ja..man sollte auf seinen Körper hören 😉 Gestern las sich zufällig etwas über Schlafrituale, In dem Betrag wurde erwähnt, wie wichtig es ist, den richtigen Moment für das Schlafengehen abzupassen. Wer zu spät aber auch wer zu früh in Bett geht, kann Einschlafschwierigkeiten bekommen. Der Körper an sich meldet sich schon rechtzeitig 😉
      Ich wünsche dir ein guten Start in die Woche
      LG Ostseemaus

      1. Avatar von eingefangenemomente

        Deckt sich mit meiner Erfahrung 😉 ich wünsche Dir auch eine schöne Woche, lG Regina

  2. Avatar von kowkla123

    hätte ich das gewusst, hätte ich länger geschlafen, ich wünsche dir ein angenehmes Wochenende in warmer Umgebung, Klaus

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Klaus, weil ich den Beitrag gestern nicht vollenden konnte, stellte ich ihn erst heute online. der Weltschlaftag war aber gestern. Falls du den nächsten Weltschlaftag nicht verschlafen willst, dann merke dir schon mal den 15.3.2019 vor. 😉
      LG Ostseemau

      1. Avatar von kowkla123

        schönen Sonntag und guten Start in die neue Woche, Klaus

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