…aber nicht für den Rest meines Lebens, sonder für die nächsten 14 Tage außer Haus, außer Landes. Ich werde für ein paar Tage glücklich sein dürfen. Glücklich sein nach einer Erkenntnis von Harald Juhnke „“keine Termine und leicht einen sitzen“ Wer mich kennt, weiß, wohin meine Reise gehen wird.Ja..richtig, ab in den Süden
und zwar von Hamburger Flughafen aus. Dieser machte vor ein paar Tagen eher keine gute Schlagzeile, aber seit heute soll alles wieder roger sein. So schnell kann Mensch alles wieder in Ordnung bringen.
In dem Zusammenhang dachte ich sofort an ein Buch, das ich kürzlich gelesen habe. Der Buchautor setzte sich mit dem Thema Stromausfall auseinander., jedoch europaweit flächendeckend. Was auf dem Hamburger Flughafen passierte war ein kleiner Vorschmack auf gefürchtetes Blackout des Stromnetzes. Also wer wissen will, wie sich unsere Welt verändert, wenn des Strom uns mal im Stich lässt, nur zu, der schlage dieses Buch auf und lasst sich überraschen. Lässt sich davon überraschen, wie hilflos wir Menschen sind, wenn es keinen Strom mehr gibt.
Als Reiselektüre werde ich mir das Buch jedoch nicht in die Tasche stecken, da bevorzuge eher leichte Kost oder vielleicht einen Thiller? Am Stand beim lesen in die menschlichen Abgründe schauen, während um mich herum der ausgelassene Bär tobt? Naja..ganz so schlimm ist es am Ballermann 6 – den es ja nicht mehr gibt – nicht mehr, denn den hat man für die Reichen ausstaffiert. Wer sich auf den weißen Strand vom B 6 legen will,. muss einen Sonnenschirm kaufen und der kostet pro Tag 50 €. Wer sich daneben legt. liegt daneben und wird vertrieben. Naja.. wer´s hat, kann das ja 50 € hinblättern. Ich hab´s nicht. Wäre mir das Geld auch nicht wert.
Ich mag die einfachen Menschen, wenn sie unverblümt und ausgelassen ihren Spaß haben. Vielleicht kennt jemand den Film über Toulouse Lautrec? In einem Pariser Ballhaus fertigte er unzählige Zeichnungen an, die alle samt berühmt würden Nicht nur seine Bilder und er wurden berühmt, sondern auch das Ballhaus und es dauerte nicht lange, bis man daraus einen Nobelschuppen machte unt damit verschwand auch das lebendige Lebengefühls der einfachen Leute.
Ich stürze mich ab morgen auch in das pralle Leben der einfachen Leute, freue mich aber auch auf das bequeme Leben, also keine Termine und leicht einen sitzen 🙂 und kein Haushalt und alle Alltagssorgen lass ich in Deutschland zurück. Sie müssen nun für ein paar Tage ohne mich auskommen.

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