Glück gehabt..

…das Wetter war super. Nachdem der Orkansturm Zeetje das Turmleuchten am 1.1.2019 im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht weggeblasen hatte.

Kaum hatten damals die Veranstalter nach wochenlanger Vorbereitung all ihre Technik zum 1.1. 2019 aufgebaut, mussten sie alles null Komma nix wieder abbauen. Trotz des extremen Sturmes besuchten viele Warnemünde. Sie folgten dem Naturschauspiel. Sie sahen zu, wie das Wasser über die Mole stäubte oder wie Wagemutige sich in die Wellen stürzten.

surfen bei Orkansturm ..endlich Wellen an der Ostsee

Man musste sich auf der Mole schon gegen den Sturm stemmen um vorwärts zu kommen. Die eisige Kälte hielt meine Spaß an den Naturextrem in Grenzen. Wenig später wurde der Nachholetermin für die Turmleuchten bekannt geben, am 6. April.

Am 6. April herrschten nahezu sommerliche Temperaturen und nicht nur das Wetter lockte viele Besucher nach Warnemünde. Alle wollten das Licht – Laser- und- Feuerwerk- Spektakel Turmleuchten erleben. Wer die Promenade in Warnemünde kennt, weiß, es muss richtig eng geworden sein. Ich mischte mit 3 von meinen 5 Enkelkindern auch unter die Massen. Der Rest meiner Familie verzichtete lieber das die „extra kuschlige“ auf der Promeade. Mir macht es nichts aus. eng an eng zu stehen. Ich sehe nach vorn und gut ist es. Meinen kleinen Begleitern ging es ebenso.
Das „Bombenwetter“ war natürlich perfekt für die große Show und schon am Nachmittag strömten die Menschen von allen Seiten Richtung Leuchtturm.

Zustrom über eine Nebenstraße
das sommerlich warme Wetter lud zum Sonnenbaden ein
das Klettergerüst am Strand hing voller Kinder
jeder suchte dann besten Ausschauplätzen
Bis zum Beginn sind es noch 90 Minuten, es ist noch zu hell. Die Zeit muss vertreiben werden

Dann endlich, es ging los.

Das große Staunen konnte beginnen
das große Staunen konnte beginnen

Die Lichtverhältnisse hatten sich für das große Spektakel entwickelt, es war dunkel. 20.45 Uhr wurde des Startknopf von einem 9 Jährigen gedrückt und das 30 minütige große Staunen konnte beginnen.

Das Licht- Feuerwerks- und Musikspektakel versetzte mich in die unterschiedlichsten Stimmungen und besonders emotional war das Gedenken an die lieben Menschen, die nicht mehr bei uns Erdenmenschen sein können. Da musste ich doch etwas mit dem Tränen kämpfen.

Nach 30 Minuten kehrte die Realität zurück und die Menschenmassen strömten Richtung S-Bahn. Dem Nahverkehr stand nun eine große Aufgabe bevor. 75 000 Menschen strömten Richtung S-Bahn. Wer schon mal in Warnemüde war, weiß, dass der Weg zum S-Bahnhof nur über eine Brücke führt.

Allen haben das selbe Ziel – S-Bahnhof hinter der Brücke

Damit zu guter Letzt kein Unglück passiert, wurde die Brücke zeitweilig gesperrt und die Menschenmassen mussten auf dir Freigabe warten. Wir fädelten uns in den 2. Schwall ein und hielten uns fest an den Händen. Nur ein kurze Weg und wir würden auf der anderen Seite sein. Zum Glück litt keiner von uns vier unter Platzangst, denn auf der Brücke wurde es richtig kuschlig eng.

Jetzt gab es nur noch eine Hürde zu nehmen. Mit der S-Bahn Richtung Innenstadt. Man hatte 3 S-Bahnen hintereinander gekoppelt, trotzdem stand man auch in die Bahn eng an eng. Aber es klappte alles gut. Es gab deshalb natürlich wieder ein paar Meckerer, aber ich denke, der Nahverkehr der Stadt hatte sein bestes gegeben.

Es war ein wunderschöner Abend, den hoffentlich auch meine Enkelkinder in bester Erinnerung behalten.

Comments

3 Kommentare zu „Glück gehabt..“

  1. Avatar von kowkla123

    danke, dass du mich mit deinem Bericht auf dem Laufenden gebracht hast, Klaus

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Klaus. ich hoffe, ich habe in Zukunft wieder mehr Zeit zum bloggen. Ich wünsche dir noch ein schöne Woche 🙂
      LG Ostseemaus

      1. Avatar von kowkla123

        vielen Dank

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