PLURV und die Folgen

Der letzte Winter mit Pandemie? Ich hoffe es, jeder hofft es. Alle wollen das Regelwerk zur Eindämmung eine zügellosen Virusausbreitung hinter sich lassen. Im März letzten Jahres dachte ich noch locker: „Ein paar Wochen zu Hause verschanzen und gut ist.“ Seit dem ist schon jede Menge Zeit ins Land gegangen und es ist immer noch nicht gut, doch diese Zeit hat viele von uns verändert.

Während der Schock nach der 1.Welle überwunden war, teilten sich die Geister und bildeten Lager. Während man in einem Lager der Wissenschaft folgte, entschied man sich im anderen Lager der freien Interpretation und so überwucherten die unterschiedlichen und unübersichtlichen Auslegungen die Geister, die etwas anderes hören und lesen wollten, als „Gefahr in Verzug“ und so begann das Uminterpretieren von Gefahr auf politisches Szenario. Man folgte lieber denen, die etwas anderes zum Thema Coronavirus zu sagen hatten. Eben alles außer Mainstream.

Ich trage mal zusammen, wie ich die Veränderung bei denen wahrgenommen habe, die keine Gefahr durch das Coronavirus sahen. Auffällig für mich war, dass fast alle den selben geistigen Weg gingen.

Hier meine Beobachtung

Das Gefahr, die vom Virus auf uns Menschen ausgeht, wurde bagatellisiert Das Virus sei harmlos, nur ein GrippeVirus, mehr nicht. Daraus ableitend wurden die Maßnahmen der Politik erst kritisiert dann dramatisiert und damit das Virus politisiert, der Staat sogar zum Feind erklärt und kriminalisiert, sie seinen alle Verbrecher, die die Demokratie des Landes abbauen und ihre Macht ausbauen wollten. In der nächsten Stufe wurde moralisiert. Man stellte die Moral der Politiker in Frage, weil sie schamlos das Virus für einen Umbau von Demokratie auf Autokratie ausnutzten, ihn in einen Nazistaat umbauen wollten. Häufig wurden die Begriffe faschistisch und totalitär dafür verwendet. Anschließend wird die eigene Moral aufgewertet, als Ergebnis der Betrachtung, ganz weit nach oben gestellt, während den Politikern und derer, die ihre Entscheidungen mittragen, jede Moral abgesprochen wird und die Bürger nicht aufwachen wollten.

Herrausragend zu dem Schema zur Wissenschaftsleugnung, erzähle ich mal kurz über ein Gespräch, in dem wir uns zufällig wegen Corona verhakten. Sie gehörte zum Lager der Leugner und ich zum Lager der Wissenschaft. Wie nicht anders zu erwarten, ging es dann heiß her. Nicht auf meiner Seite, weil meine Argumente sachlicher Natur waren. Dabei erwähnte ich einmal den Namen von Prof.Drosten, der führende Wissenschafter in Sachen SARS Forschung. „Hör mir auf mit dem Drosten“ war die Antwort. Sie hielt die Hände abwehrend mit den Handinnenflächen nach außen vor ‚ s Gesicht, trat ein paar Schritte zurück. Sie gab mir das Gefühl, als hätte ich grade einen Serienmörder eine gute Seite abgewinnen wollen. 🥴. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah. Deutlicher konnte man in meinen Augen die Wissenschaft nicht leugnen.

Das ist natürliche jedem seine PrivatSache, wie er sich zur Wissenschaft stellt und damit die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum SARS Virus, ob er sich impfen lässt oder auch nicht. Doch sie vergessen dabei, dass man sich auch Sorgen um diese Personen macht. Stecken sie das Coronavirus so einfach weg, wie die glauben, wenn es sie erreicht und das wird es. Oder wartet ein Leidensweg auf sie, der im schlimmsten Fall auch tödlich enden kann?

Gibt es überhaupt die Entscheidung zwischen Impfen oder Nichtimpfen? Um sich zu Immunisieren geht es nur um die Entscheidung zwischen Impfen und Infektion. Besorgt sehe ich denen hinterher, die sich für letztes entscheiden.

Comments

11 Kommentare zu „PLURV und die Folgen“

  1. Avatar von flotterblogger

    Hallo Bo..
    Ich habe erwartet, das du so antwortest, wie du geantwortet hast. Es war für mich eine logische Folge all deiner vorherigen Gedankengänge zum Thema Pandemie. Ich glaube, ab Mitte Ende letzten Sommer hattest du diesen Weg beschritten und der Pandemie einen politischen Anstrich gegeben.
    Während du den Staat mehr und mehr als Feind wahrgenommen hattest, hatte ich mich mit den Mechanismen des Staates beschäftigt. Ich war ja im Lockdown und hatte Zeit, mich zu vertiefen.

    Laut Verfassung hat der Bürger ein Recht auf Freiheit und Unversehrtheit. Beides steht in einem Satz. Dazwischen kann, darf und musste der Staat einen Schieberegler bewegen. Mit der Pandemie musste das Recht auf Freiheit eingeschrånkt werden, damit nicht einer den anderen infiziert. In dem Fall endet meine Freiheit dort, wo deine beginnt.

    Das Infektionsschutzgesetz ist dafür zuständig, die Gefahr vom Menschen abzuwenden# die von Viren ausgeht. Das HIV Virus war der Grund der vorletzten Nachbesserung.
    Weil es im Infektionsschutzgesetz um Gefahr geht, ist es dem PolizeiGesetz zugeordnet. Deshalb sah man keine Ordnungshüter sondern Polizei, die die Einhaltung der Maßnahmen überwachten.

    Dann komme ich zur Gefahr. Wenn jemand mich mit einem Messer bedroht, ist die Gefahr für mich sichtbar und kann die Polizei rufen. Was das Virus betrifft, ist die Gefahr nicht deutlich sichtbar. Die Regierung ist auf kompetente Berater angewiesen und diese haben berechnet# was geschieht, wenn das Virus sich ungebremst ausbreitet. Darüber wurde die Bevölkerung aufgeklärt.

    Was mit einem Politiker passiert, wenn er die Gefahr für seine Bürger unterschätzt, haben wir kürzlich nach dem Hochwasser im Arltal erlebt. Der Bürger hat nun eine Klage am Hals für fahrlässige Tötung, weil er ruckblinckend das Alarmsystem 2 Std. zu spät ausgelöst hatte. Er muss nun dafür grade stehen. Kommen auf Grund politische Entscheidungen Menschen zu Tode, dann hat das Konsequenzen für verantwortliche Politiker als Nachspiel.

    Im Falle der Pandemie hatte der Passus „Recht auf Unversehrtheit“ aus der Verfassung gestrichen werden müssen und ebenso das Infektionsschutzgesetz ersatzlos.
    Dann hätte der Staat in deinem Sinne entscheiden können.
    Angemessen bzw. Unangemessen darauf zu reagieren wäre ein zu schwammiger Begriff, der letztendlich zum Eiertanz geführt hätte.

    Jetzt zu dumm und dämlich verdienen der Pharmazie. Sie hat sich nicht immer mit Ruhm bekleckert, deshalb ist das Vertrauen gering und sie werden als geldgierig wahrnenommen.
    Ich kann nur am Beispiel vom mRNA Impfstoff aufzeigen, welche GeldMassen allein die Forschung, die Studien und die Zulassung verschlingt, bevor ein Medikament auf den Markt kommt. Seit Ende der 90iger wurde am mRNA geforscht# als Impfstoff gegen Krebs bzw. Demenz.. Die Finanzierer sind nicht der Staat, sondern alle möglichen Geldgeber, die über viel Geld verfügen. 1.32 Milliarden € hat die Entwicklung der mRNA als möglichen Impfstoff verschlungen. Die Pharmazie kommt erst ins Spiel, wenn die Studien beginnen. Mit anderen Worten über Jahrzehnte fließt Geld in die Entwicklung, ohne zu wissen, ob darauf was wird. Das die mRNA zum Zeitpunkt der Pandemie einsatzfähig war, war eher nur Zufall. Auch die Bill Gates Stiftung hat die Entwicklung von mRNA unterstützt, weil dieser später als wirksamer und universrller Imstoff in Afrika eingesetzt werden sollte.

    Für den altbekannten Impfstoff werden Eier mit dem Virus geimpft und nach Wochen abgeerntet. Das traf z.B. Astrazeneca zu. Im Falle von mRNA produziert die Zelle den Impfstoff in der Zelle und das Prinzip ist bei bei beiden gleich. Unserem Immunsystem wird der Stachel gezeigt und es weiß später Bescheid

    Doch einer muss der erste sein, der dem neuen Impfstoff bekommt. Die Probanten bekommen dafür Geld, das kostet, erst sind es 10 Probanten, dann 100, dann 1000, dann 10 000. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit und diese wurde nicht abgekürzt.
    Im Falle der Impfstoffe gegen COVID sind wir natürlich alle Versuchskaninchen. Für jahrelanges Erproben war keine Zeit. Aber wie ich schrieb, einer muss den Anfang machen, egal um welchen Impfstoff oder Medikament es sich handelt. Wenn keiner den Anfang macht und andere vorschicken will bringt alles zum Stillstand.

    Die Impfstoffe sind immer gleich aufgebaut. Dem Körper wird der Erreger – das Problem liegt eher bei zu viel oder zu wenig – gezeigt, damit das Immunsystem Bescheid weiß. Die Frage ist dann als nächstes, wie es verpackt wird und wohin er gespritzt wird.

    Noch ein paar Sätze zur Staatsform, die du in deinen Kommentar als faschstisch bezeichnet hast. Sophie Scholl stammt aus der Zeit und deren Name fiel ja auch häufig bei den Querdenkern. Man fühle sich wie Sophie Scholl, wenn man unermüdlich die Flyer verteilt.
    Sophie Scholl war ja auch so was, wie ein QuerDenker für die Nazis. Sie warf Flyer in die Höfe und rief darin zum Widerstand auf. Die Aktion wurde „Weiße Rose“ genannt. Sie, ihr Bruder und ein Kommilitone wurden verraten, von der Gestapo abgeführt, 2 Tage brutal verhört und anschließend nach den 2 Tagen zum Tode verurteilt und dieses wurde sofort vollsteckt, sie wurden geköpft. Sie hatten sich Wehrzersetzung schuldig gemacht. So sieht ein faschistischer Staat aus# so handelt er und daher ist jedes Gleichnis mit der heutigen Staatsform absurd.

    Jeder darf hier seine Meinung sagen, ohne das er Konsequenzen dieser Art zu befürchten hat, also mit juristischen/ rechtlichen Folgen. Wäre das der Fall, hatten zahlreiche Beiträge von dir hier auch rechtliche Folgen.

    Ein Diskurs über die Gefährlichkeit vom Virus fand statt, auch in den LeitMedien. Doch wer diese nutzen wollte, um zu sagen, das Virus sei harmlos, bekam keine Bühne, das hast du wohl recht.

    Die Haftung? Warum soll der Staat wegen der Impfung haften, wenn der Impfstoff das reguläre Prozedere durchlief? Dann müssten auch die haften, die sagen, das Virus sein harmlos und der Impfstoff sei gefährlich, genau so, wie der Bürgermeister vom Arltal, der das herrsnnahende Hochwasser unterschätzt hatte und später ssgte, die Bürger wären ihm so oder so nicht gefolgt.

    Damit will ich sagen, wer keine Verantwortung trägt, keine Entscheidungen fällen muss und daher auch nicht rechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann, kann sich als Besserwisser weiter profilieren und sein Ansehen bei seinen Fans verschaffen.

    Jedem bleibt die Entscheidung frei, ob impfen lassen oder nicht, daran wird sich nichts ändern. Solange die Pandemie nicht für beendet erklärt wird, muss der Staat das Recht auf Unversehrtheit sichern und am Infektionsschutzgesetz festhalten, es sei denn, die neue Regierung setzt beides außer Kraft.

    Ich gebe zu, dass ich mir Sorgen um dich mache. Mein Blick ist genau so auf dich gerichtet, wie auf meinen Sohn, dem es schwer fiel, die Regeln, die seine Epilepsieihm auferlegte, einzuhalten und es ging ja fast immer gut, nur einmal nicht. Er hatte vergessen, das er mir wichtig war.
    Vielleicht bist du auch für jemand wichtig und er sich Sorgen um dich macht , weil er die ernste Gefahr, die für den einen oder anderen vom Virus ausgeht, anders einschätzt als du.
    Ich hoffe für dich, dass du mit deiner Prognose für dich recht behalst und dir nichts ernsthaftes passiert. Auch wenn du mir versicherst, dass dir nichts passiert, ich werde es erst glauben, wenn alles vorbei ist.
    LG LaWe

    Hab alles mit Handy geschrieben..keine Zeit mehr für Korrektur.

  2. Avatar von ...der Berliner

    @-bonanzamargot:
    Ich könnte zu all´ Deinen angeführten Punkten fundierte Antworten geben, aber ich merke an Deinen Ausführungen, dass es wenig Zweck hätte. Bleibe bei den Telegram-Gruppen und deren Ideologien!
    Auch ich wünsche Dir eine gesunde und sonnige Woche!
    Wie oben schon einmal angeführt: Deine Entscheidung – Deine Gesundheit!

    G. l. G. Jochen

  3. Avatar von ...der Berliner

    Es ist Deine Meinung – es ist Deine Entscheidung – es ist Deine Gesundheit!
    Es steht Dir frei, Dich impfen zu lassen. „harmlose Demonstranten“ werden nicht einfach von der Polizei verprügelt. Da solltest Du schon etwas genauer hinsehen. Die „friedlichen Bürger“, welche ihren Unmut mit fratzenähnlichem verzerrtem Gesicht in die Kameras schreien, deren dumpfe Argumentation (welche in Wirklichkeit keine Argumente sind) von Einschränkung der persönlichen Freiheit und Maßregelung sprechen, haben bestimmt nicht zu DDR-Zeiten gelebt.
    Ich fühle mich keineswegs manipuliert durch die Politik und schon garnicht als Leimgeschädigter. Ich habe mich aus eigener Überzeugung impfen lassen und wenn Du die Zahlen der an Corona erkrankten in den Krankenhäusern siehst, welche nicht geimpft waren, kommst Du nur ins staunen. Aber natürlich sind diese Zahlen durch die Medien und die Politik „propagandiert“.

    G. l. G. Jochen

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Jochen, wie du schon schreibst, jeder ist seines Glückes Schmied und jede Entscheidung zieht Konsequenzen nach sich. Daher ist es gut zu überlegen, ob man mit den Konsequenzen auch leben will, weil das Morgen anders werden kann, als ich vorher glaubte.

      Es gab und gibt immer Menschen, die etwas gegen den Staat haben und nicht nur das, sie wollen das Solidarprinzip, auf das unser Staat aufgebaut ist, auflösen. Denn wenn man genau hinseht bzw. Gesehen hat, traten sue nicht für Demokratie und Freiheit ein, sondern für die Entsolidarisierung des Staates. Das Nehmen fällt Ihnen leicht, das Geben dagegen ist für Sie unmöglich, mit anderen Worten, sie sind pure Egoisten und sich ums verrecken nicht an die Regeln halten wollen die andere schützen sollen. Daher die „Fratzen“ die obendrein noch von Stimmungs- und Meinungsmachern aufgeputscht wurden. Ihnen stand die Hysterie in Gesicht geschrieben. Weil der Staat zur Durchsetzung der Maßnahmen unsere Freiheit einschränken musste, war er auch geschwächt und diese Situation war für die Staatsfeinde günstig.
      Aber es war für mich gut zu wissen, welch Geister unseren Staat so besiedelt und von ihm lebt und zwar sehr gut.

      Im Grunde sollten wir dankbar sein, das uns relativ schnell ein Impfstoff angeboten wurde, damit war ja endlich wieder Land in Sicht und das weltweit, denn nicht nur Deutschland kämpft mit dem Virus. Das impfen hat uns die Pocken, die Pest, die Masern, die Kinderlahmung u.u. Vom Hals geschafft. Wenn es die Impfung nicht gäbe, gäbe es viel Leid auf der Welt, d.h. Impfung ist ein Segen für uns Menschen.

      Und noch ein Gedanke dazu. Betroffen von der Pandemie waren die Alten, Verletzlichen, die Jugend, die ihre Zeit nicht nutzen könnten und die, deren Einkommen wegen des Lockdowns schrumpfte. Es wurde festgestellt, dass die Gruppe, die sich gegen Maßnahmen und Impfung stellen, nicht dazu gehören. Sie sind über 50, Kinder sind aus dem Haus. Sie haben und hatten keine finanzielle Einbußen, während des Lockdowns. Im Grunde hatte sich nichts für Sie geändert, außer dass sie nicht vor Ort einkaufen bzw. Die Restaurants besuchen konnten.
      Alle, die unter meinen Yogis sich nicht impfen lassen wollen, passen genau da rein. Über 50, gutes Einkommen, keine Einbußen, kein Arbeitsausfall.

      LG Ostseemaus 🙋🏻‍♀️

  4. Avatar von Grinsekatz

    Eine gute, sehr anschauliche Grafik zu dem Thema, wie ich finde. Diskussionen mit Menschen, die dort zu verorten sind, lohnen nicht. Das ist wie mit einer Taube Schach spielen zu wollen: Das Tier latscht über das Spielfeld, schmeißt um sich scheißend alle Figuren um und zieht mit einer Miene von dannen, als hätte es die Partie gewonnen.

    Selbst habe ich mich aus Überzeugung von der Wirksamkeit einer Immunisierung impfen lassen, nicht irgendwelcher Vorteile willen – ebenso wie die Menschen in meinem Umfeld. Auch ich bin gespannt, wann ein so genannter konventioneller Impfstoff zur Verfügung steht, mit Bezug auf die Risiken und der Wirksamkeit. Das Problem mit den derzeitigen Seren ist die Kürze der Zeit, anders ging es nicht. Der „Rest“ ist Statistik, und die sieht bei einer nüchternen Abwägung von Schutz und Risiko durchaus gut aus.

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Grinsekatze,

      mir gefiel die Anschauung ebenfalls. Es gab bei mir eine Zeit, da war ich esoterisch unterwegs und ignorierte auch vieles, was in der Tafel erwähnt war. Das Gefühl, dass mich damals begleiteten war, ich würde alles wissen und aus alles eine schnelle Antwort haben. Natürlich lief ich bei allen in meiner Familie auf, die eine medizinische Ausbildung hatten und das waren viele. Rums, rums rums. In der Yogalehrerausbildung wurde ich wieder richtig eingenordet. Nur die Wissenschaft sollte in unserem Mittelpunkt stehen und rums, ich sah wieder klar und ich erkannte, je mehr ich weiß, je mehr wusste ich, dass ich nichts weiß.

      Und das ist, was ich bei denen vermisse, die sich als Besserwisser im Internet profilieren, wie z. Reitschuster, Ken Jebsen und und und, dass sie den Zuhörern Glauben machen, sie wüssten alles ganz genau. Beide waren mal Moderatoren in den öffentlichen rechtlichen, ähnlich wie Frau Herman und sie wollten dann ihr eigenes Ding machen, was bei den öffentlichen nicht geduldet wurde. Die Pandemie bescherte ihnen eine Hochzeit. Sie leiden wohl unter einer Profilierungsgier und diese zahlt sich für sie in bare Münze aus. Der „Kopp-Verlag“ verbreitet ihre Brücher, die Angst schüren sollen und dann bietet der Koppverlag gleich seine Produkte an, die die Angst beheben soll. Ein perfides System, was wohl gut funktioniert.

      ich weiß aus eigener Erfahrung, das man von dem esoterischen Scheiß nur schwer wieder runter kommt, weil man sich dann unsicher fühlt, schließlich hat man ja für alles keine schnelle Antwort parat. 😁.

      Was den Impfstoff betraf, fand ich das neue Verfahren am besten. Er musste sich ja eher ungewollt beweisen. Seit über 20 Jahre wird daran geforscht, jedoch mit dem Hintergedanken an eine Impfung gegen Krebs oder Demenz. Im Gegensatz zu den konventionellen Impfstoffen, der in Eiern angezüchtet wird, produziert die Körperzelle selbst den Impfstoff. Die Bauanleitung für den Stachel wird über die mRNA in die Zelle transportiert und der wird erst mal nachgebaut, anschließend erfolgt die Immunreaktion des Körpers auf den Stachel. Das heißt, die Prozedur über das Eier impfen und Impfstoff abernten entfällt und spart 4 Monate Zeit. Um die mRNA auf das schädliche Virus scharf zu machen, bracht es nur 8 Wochen, statt 6 Monate auf herkömmliche Weise. Damit könnte man es schaffen, Mutationen den Weg schwer zu machen.

      Das wichtigste ist jedoch das Vertrauen in den Impfstoff, den man bekommt. Nichtwissen und Halbwissen machen Angst und diese wird von den Stimmungs- und meinungsmachern genutzt, weil es sich für sie in bare Münze auszahlt.

      Nur das Wissen kann den Menschen von der Angst befreien., einmal um die Wirkungsweise vom Coronavirus und um die Wirkungsweise der Impfstoffe. Wir sollten dankbar sein dass sich so viele Menschen auf den Weg gemacht haben
      und es möglich machten, so schnell einen Impfstoff der Weltbevölkerung anzubieten.

      Wer die Gefahr, die vom Virus ausgeht, jedoch nicht anerkennt, wird seinen Zug auf eine anderes Gelis stellen und sich am Ende der „Reise“ fest verankern und manifestiert sich gegenwärtig. Zur Zeit springen die mir bekannten Leugner und Verweigerer aufgekratzt um mich herum. Sie nehmen sich als Seher wahr, einige der wenigen, die die Pandemie nicht in die Knie zwingen konnte. In ihren Augen lese ich immer den selben Satz: „Ihr werdet schon sehen, was ihr vom Impfen habt“ oder „ihr habt euch vom Staat in die Knie zwischen lassen, ihre Weichlinge“

      Nun, erst die Zukunft wird zeigen, wie es mit den Geimpften oder Ungeimpften weiter gehen wird.
      Gestern las ich von einer neuen 3 G für den kommenden Herbst die nicht staatlich verordnet wurde
      Geimpft – genesen – gestorben. Ich hoffe nicht, dass es so schlimm wird. Aber zu denken: „So schlimm wird es nicht werden“ wäre auch fatal.

      LG Ostseemaus

  5. Avatar von Hedwig Mundorf

    Ich habe mich aus ehrlicher Überzeugung impfen lassen, da mein Hausarzt, dem ich vertraue, mir dazu riet. Aus heutiger Sicht habe ich allerdings Zweifel, seit meine geimpfte Tochter schwer erkrankte, allerdings nicht an Corona, sondern an Gürtelrose, was eine Nebenwirkung der Impfung sein kann, aber nicht muss. Eine Apothekerin in Sachsen erzählte von einem um das 10- fache Anstieg von Gürtelrosenerkrankungen im Vergleich zu anderen Jahren.
    Es kann natürlich auch sein, dass meine Tochter, die als Kind eine einzige Windpocke hatte, auch ohne die Impfung erkrankt wäre.
    Sträflich finde ich allerdings die Impfpflicht durch die Hintertür.
    Ich hoffe, dass der Impfstoff von Prof. Winfried Stöcker, der auf konventionelle Art hergestellt wird, bald zugelassen wird.

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Hedwig, entschuldige meine späte Antwort.

      Ja..das Impfen erhitzt jetzt noch viele Gemüter. Grundsätzlich kann man sagen, das uns Impfungen viele bedrohliche Krankheiten
      vom Hals geschafft haben. Niemand würde heute z.B. ernsthaft an Pocken erkranken. Die HerdenImmunität schützt uns davor. Dito z.b. Kinderlähmung, die ich noch aus den Kinderjahren kenne.

      Die Impfung schützt uns vor vielen VirusErkrankungen, mit denen der Körper u.U. nicht fertig wird.

      So ist es mit dem Coronavirus. Einige stecken das einfach weg, andere sterben daran. Außer, dass die meisten VorErkrankungen hatten, weiß man noch nicht viel, warum wieso weshalb es für einige Erkrankte dramatisch ausgeht.

      Und über das sogenannte Long COVID weiß man genau so wenig. In dem Fall, so viel weiß man wohl schon, verlässt das Virus nach Genesung den Körper nicht vollständig.

      Dafür habe ich nur ein Gleichnis, das HerpesVirus. Hat man es erst, bleibt es auch, auch wenn es nichts macht, ist er da. Das Immunsystem hat ihn unter Kontrolle. Es kann ausbrechen, wenn das Immunsystem unter Stress kommt.

      Die GürtelRose wird ja auch vom Herpesvirus verursacht. Daher denke ich, dass das Immunsystem deiner Tochter nach der Impfung unter Stress kam und das HerpesVirus so heftig wieder ausbrechen könnte.
      Aber ich bin kein Arzt und leite diese Annahme nur aus meiner eigenen Erfahrung ab. Das HerpesVirus plagt mich immer bei Stress und nicht zuletzt auch wegen einer unausgewogenen Ernährung.

      Bei einer Impfung mit mRNA wird der Impfstoff in der menschlichen Zelle produziert. Das ist ein neues Verfahren, an dem die Forschung schon seit 20 Jahren arbeitet. Während der Forschungszeit hatte man aber eher eine Impfungen gegen Krebs und Demenz im Blick. Da dieses Verfahren schnell Anpassungsfähig auf, konnte man es kurzfristig auch für die Impfung gegen COVID 19 umstellen. Nach 20 Jahren Forschung war dies möglich.

      Die anderen Impfstoffe werden in Eiern produziert, d.h. Eier werden mit dem Virus geimpft und der Impfstoff „abgeerntet“. Dafür braucht es viele Monate, bis der Impfstoff einsatzfähig ist. Bis dahin kann das Virus schon mutiert sein und sich verändert haben, wie es ja mit dem CoronaVirus geschah. Aber zum Glück wirken die bisher hergestellten Impfstoffe ja noch, denn das mutiert Virus hat ja sein äußeres Aussehen dabei nicht verändert.

      Ich hoffe, deine Tochter hat die schmerzhafte GürtelRose schnell überstanden.

      Ja, die Impfflicht durch die Hintertür, lässt erneut die Gemüter erhitzen und ich kann mir gut vorstellen, das die, die sich nicht impfen lassen wollen, mehr als verärgert sind. Und in der Tat will man damit die letzten Zögerlinge erreichen. Die, die sich aus Trotz nicht impfen lassen wollen, werden es auch so nicht tun.

      Kürzlich wendete sich ein Bandmitglied von Queen an die Öffentlichkeit. Er wäre schön über 70 Jahre alt und hat nicht mehr alle Zeit der Welt, um Auftritte machen zu können. Er sitze wie andere Künstler zu Hause und kommen über ein StrandkorbKonzert nicht hinaus oder nur mit kleinem Publikum. Das zählt sich für die Veranstalter aber nicht aus. Solch ein Konzert ernährt viele Menschen und nicht nur die Künstler.

      Was wollte der Künstler damit sagen? Die Impfverweigerer machen sie weiter arbeitslos und halten Sie in diesem Status. Die ganze Unterhaltungsbranche, die auf Publikum angewiesen ist, kommt aus dem,Tal nicht raus. Ist das nicht auch sträflich? Nein, ist es nicht. Aber ist auch nicht sozial. Und der erwähnte Künstler nennt diese Gruppe Menschen sogar asozial.

      Eine Virologin nannte kürzlich eine neue 3G Regel, mit Blick auf den Herbst und der noch zu niedrigen Impfquote, die bisher noch keine Herde Immunität erreicht hat. Die 3 G s stehen für geimpft, genesen, gestorben. Und zu den letzten gehören meistens die, die sich haben nicht impfen lassen. Aber sie sind auch nicht mehr die Alten.
      Kürzlich berichtete auch Jan Liefers, ein bekannter Tatortdarsteller, über seinen Einsatz auf einer Intensivstation für COVID 19 erkrankte. Sie waren alle ungeimpft und das traurigste, was er berichtete, dass eine junge Frau, im letzten Monat schwanger, auch dort lag. Das Kind wurde mit Not OP geholt, die Mutter verstarb. Unendliches Leid, dass durch eine Impfung hätte verhindert werden können.

      Vielleicht lässt sich unter diesem Aspekt die „Hintertür“ mit anderen Augen sehen, sie kann auch Menschen Leben retten.

      Die Impfverweigerer werden sich auch deshalb nicht für eine Impfung entschließen und die Dinge ihren Lauf lassen. Aber sie werden sich infizieren, daran führt kein Weg vorbei.
      Aber zum Glück ist schon ein Medikament in Sicht. Das könnte die Gesamtsituatin noch einmal ändern. Hoffen wir das Beste.

      LG Ostseemaus 🙋🏻‍♀️

      1. Avatar von Hedwig Mundorf

        Danke für Deine sehr informative Antwort. Ich bin nach wie vor sehr zwiegespalten und kann nur hoffen, daß der ganze Spuk schnell vorbei ist. Liebe Grüße
        Hedwig

      2. Avatar von flotterblogger

        Genau ..so geht’s mir auch.😄 Aber wir sind ja zum Glück auf den letzten Metern zur Zielgerade und dann können wir wieder nach vorn schauen, unser altes Leben wieder aufnehmen. Vielleicht nicht mehr so ganz sorglos, wie vor der Pandemie, denn sie hat uns auch gezeigt, dass wir Menschen nicht allmächtig sondern verletzlich sind.

        Vorhin erzählte mir von meiner SportGruppe eine Teilnehmerin, sie hätte sich grade gegen Gürtelrose impfen lassen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Sicher auch für deine Tochter eine Möglichkeit, dieses HerpesVirus in Schach zu halten.
        Komme gut ins Wochenende 😎
        LG Ostseemaus 🙋🏻‍♀️

      3. Avatar von Hedwig Mundorf

        Gegen Gürtelrose bin ich selbst seit vergangenem Jahr geimpft. Hatte 2009 auch eine schlimme Gürtelrose mit beibendem Nervenschmerz. Bereits nach der ersten von zwei Impfungen war er weg. Die Krankenkasse zahlt die Impfung, wenn man über 50 (?) Ist. Der Impfstoff ist aber knapp, ich brauchte etwa 1 Jahr, bis ich gerade an dem Tag nachfragte, als die Praxis fünf Dosen erhielt.. Was meine Tochter betrifft, muss sie erst vollständig gesund ist, bevor eine Impfung in Frage kommt…

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