Oder: Die Stunde der Wahrheit
Besser, als Sahra Conner kann man das nicht sagen.
Was die Welt braucht, ist Frieden, Frieden, Frieden.
Was die Welt Nicht braucht, ist ein Krieg, ein Krieg, wie er zur Zeit von einem „alten narzisstischen KGB-Knochen“ (spricht Putin, umgeben von alten KGB-Knochen) angezettelt wird. Diese alten Knochen im Kreml wollen das Rad der Geschichte, koste es, was es wolle – Menschenleben spielen dabei keine Rolle – , wieder zurück drehen. Ihre Machtgier, das lässt sich jetzt schon unschwer, ohne ein Studiosus zu sein, erkennen, ist grenzenlos und sie planen, die Demokratie in Europa von Land zu Land wie Dominosteine umfallen zu lassen. Fällt ein Land, fällt das nächste Land von Europa mit ihren demokratischen Regierungen. Es gibt ja schon Parteien und Organisationen, die auf ihre Stunde Null warten. (AfD und rechte Szene).
Noch starrt die Welt auf Putin, wie das Kaninchen auf die Schlange.

Jedem Autokraten und Diktator ist die Demokratie ein Dorn im Auge, denn sie ermöglicht keine MachtInstallationen einzelner Personen. Jeder Politiker muss in der Demokratie sich nach Ablauf einer Frist einer neuen Wahl stellen. Frau Merkel ist es zwar gelungen, dass die 4 mal von Volk gewählt wurde. Konnte sie in dieser Zeit eine Merkel-Machtstrukturen aufbauen? Nein, konnte sie nicht. Unsere demokratische Staatstruktur lässt das gar nicht zu.
Ich erinnere mich noch lebhaft, was man Frau Merkel wegen der Maßnahmen zu Eindämmung der Pandemie alles unterstellte: Ich erinnere mich an Worte, wie „Merkeldiktatur“ oder auch,. dass unser Staat schon totalitäre bzw. faschistische Züge tragen würde und das u.a. nur, weil man als Staat dringend verhindern wollte, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Unterstellt wurde ihr jedoch, die Regierung ginge mit der Pandemie als Vorwand den Weg in eine Diktatur.
Die „Ich-lass-mir-nichts-sagen-Mentalitäten“ bzw. „Ich-weiß-es besser-Mentalitäten“ oder die „Ich-höre-mich-selbst- beim-Reden-zu-Mentalitäten“ einiger Menschen im Land machten unserer Regierung das Leben schwer und nicht nur das, sie trugen ihren Wohlstandstrotz im Namen der Freiheit und Demokratie und dem sonderbaren Glauben, Revolutionäre im Widerstand zu sein, auf unseren Straßen öffentlich zur Schau.
Ich entschuldige mich für mein kurzes verbales Nachtreten auf Coronaleugner und Impfgegner, aber es musste sein. Es ist auch getragen von einer Enttäuschung über Menschen, mit denen ich mich verbunden fühlte und hilfslos zusehen musste, wie sie abdrifteten.
In Putins Augen haben all diese GegenhalteStrömungen mit rechtem Grundrauschen, so kann ich mir lebhaft vorstellen, die Demokratie geschwächt. Wer an die Demokratie im eigenen Land nicht mehr glaubt, warum sollte er die Demokratie verteidigen? Strategisch hatte er wohl auch diesen Aspekt mit in Betracht gezogen.
Ich fasse mal zusammen, womit wir es aktuell zu tun haben und ich auch glaube, dass wir alle an der Stunde der Wahrheit angekommen sind. Unsere zukünftiges Leben wird geprägt von.
- Bewältigung der Pandemie (nach der Pandemie kann vor der Pandemie sein)
- Rettung der Demokratie in Europa
- von Krieg auf Diplomatie übergehen
- Bewältigung Klimawandel, der auch nicht wegzuleugnen ist.
Wir haben viel zu tun und all das verlangt von uns (ob jung oder alt)
- einen wachen Verstand
- die Bereitschaft über sich selbst hinauszuwachsen
- eine sichere Unterscheidungsfähigkeit zwischen denen, die es gut mit der Demokratie meinen und denen, die sich ihrer bemächtigen wollen, um sich dann als BigBoss sich über sie zu stellen.


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