Als hätte es keine Pandemie gegeben. Das Leben auf der berühmt berüchtigten Partymeile von Mallorca hat wieder Fahrt ohne große Beschränkungen aufgenommen. Die Menschen freuen sich ihres Lebens, wollen Spaß, suchen Spaß, haben Spaß.

Am Dienstag machte ich mich auf den Weg auf meine Suche nach Spaß. Mallorca wartet schon auf mich. Zumindest buchungtechnisch. Meine erste Etappe von Rostock nach Kiel und von dort aus gemeinsam zum Flughafen Hamburg. Ich fuhr statt mit dem 9€ Ticket mit einen ICE. Ich wollte mich mit meinem Gepäck nicht zwischen die Menschenmengen drängen müssen. Frau gönnt sich ja sonst nix.😄
Auf dem Flughafen vermisste ich als erstes ein vertrautes Bild, die geschlengelte Warteschlange von Menschen mit Gepäck, die erst mal ihren Koffer einchecken lassen. Stattdessen standen wir vor der Frage, ob wir uns an die gefühlte ein Kilometer langgestreckte Warteschlange einreihen sollten oder den Check in nutzen sollten, an dem die Passagiere selbstständig einloggen können. Wir entschieden uns für den Fortschritt und waren binnen weniger Minuten schon unser Gepäck los. 👍
Weil wir uns um 2 Uhr schon auf den Weg zum Kielbus – ein Shuttle zum Flughafen – machen mussten, verzichteten wir auf Schlaf, den wollten wir im Flieger nachholen. Naja, mir gelang das mehr recht als schlecht und hatte davon für den Rest des Tages nur einen verspannten Nacken. 🥴
Unsere Hoffnung im Hotelzimmer den Schlaf nachzuholen erfüllte sich nicht. Unser Hotelzimmer stand erst ab 13 Uhr zur Verfügung, was zu erwarten war. Also mussten wir uns noch 3 Stunden im die Ohren schlagen. Doch unsere frühe Ankunft hatte doch was gutes. Wir konnten uns noch am Frühstücksbüffet bedienen. Super 👍.

Die restliche Wartezeit verbrachten wir im Restaurant mit Blick auf Palmen und Strand. Es war heiß, sehr heiß. Und Hitze ohne Schlaf strapaziert, ich fühlte mich wegen der Schweißausbrüche in Kombination mit dem müden Kopf wie ein nasser Lappen. 😅😅
Das änderte sich auch nicht, nachdem wir in unserem Hotelzimmer mit Blick auf Pool und Bucht am Nachmittag zumindest eine Mütze Schlaf nachholten.

Am Abend schauten wir an unseren wichtigsten Eckpunkten vorbei. Wir besuchten das Las Palmeras, ein Außenlokal in der Bierstrasse. Das Revier unserer bevorzugten Kellnerin – Yvonne – war voll, sie fand aber doch noch Plätze für uns. Wie in alten Zeiten standen und saßen die Menschen kuschlig eng nebeneinander. Jeder hofft darauf, dass der Nachbar kein Coronavirus in sich trägt.

Ab Mitternacht ist im Außenbereich Schluß mit lustig und die Menschenmenge zerstreut sich in alle Richtungen. Die einen verschwinden ihre Hotelzimmer, die anderen tauchen in die Diskotheken ab. Auf den nächtlichen Strasse flaniert ein Wandervolk.



Wir tauchten für 2 Stunden auch ab, tanzten, was das Zeug hält. Schon das wir wie hier sein können, schön das wir wieder dabei sein können, schön, das wir wieder Spaß haben können.


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