mal drüber sein

Das Wetter war gestern für einen Ausflug nach Warnemünde wie bestellt. Viel Sonne, mäßig heiß und die frische Brise, die ab und an vom Wasser über unsere Köpfe wehte.. Wie zu erwarten war Warnemünde voller Menschen, die Hanse Sail lockt viele Menschen an, klar. Alle wollten die Segelschiffe „gucken“, die auf und Ab zwischen Warnemünde und Stadthafen vorbei schipperten.

Das Riesenrad

Das Riesenrad steht bis September an der Mole Nahe Bahnhof. Das stand als TOP 1 auf unsere Liste.

Kaum in Warnemünde angekommen, wollten meine Enkeltochter und in Riesenrad uns die Welt von oben anschauen. Erstaunlicherweise musste man kaum Wartezeit einplanen. Der Ein- und Ausstieg geschieht über 3 Gondeln, war perfekt koordiniert und zack, dreht man sich schon vertikal im Kreise.

Beim Einsteigen sagte meine Enkeltochter noch kurz: „Ich habe Höhenangst“, im dem Moment schlossen sich die Türen, die man selber nicht mehr öffnen kann und die Gondel stieg eine Etage höher, damit die nächsten Fahrgäste ein- oder aussteigen konnten. Nun gab es kein Zurück mehr. Nach der ersten Runde hatte sie sich aber schon entspannt und fotografierte ich wie wie verrückt.

Die Aussicht war einmalig und die Kulisse dafür perfekt.

Nach 3 kompletten Umrundungen war unser Höhenflug schoooon beendet. Für 8 € einmal drüber zu sein, ich fand den Preis angemessen. Die Eindrücke waren stark und ich schwebte 60 Meter über Warnemünde und damit mit meinen Emotionen „über den Wolken“. Wer trübsinnige Gedanken plagen, wird sie in luftigen Höhen mit Sicherheit aus dem Kopf verschwinden lassen.

Nach unserem Strandbesuch auf der Hohen Düne – Nahe der Yachthafenresidenz – flanierten wir in der Abendsonne an der Warnemünde gegenüberliegenden Mole entlang. Auf den Steinen saßen überall verteilt die Menschen und ließen die Segler, die zur Hanse Sail kamen, an sich vorbei schippern. Sie hatten es sich für längere Zeit gemütlich gemacht.

Schiffe gucken an den Molerändern

Da bringt man sich schon die eigenen Stühle mit und Picknick darf auch nicht fehlen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei mir zu Hause, zog es uns zum Stadthafen in die Rostocker Innenstadt. Am Samstagabend wird viel los sein und wir wollten das Feuerwerk noch mitnehmen, bevor der Tag ausklingt. Die Stimmung im Stadthafen war super. Musiker brachten ihre Zuschauer nicht nur zum Tanzen, sondern auch zu kochen. Die Menschen alle in Feierlaune und der warme Sommerabend machte alles noch perfekter.

Während meine Enkeltochter und ich uns am Stadthafen amüsierten, musste mein Sohn als Gastronom in Warnemünde knüppeln. Er schickte mir ein Bild vom Geschehen. So sah es bei ihm zum Feierabend aus. Aber so sah es im Laufes des Abends mehrfach aus. Die Gäste hatten großen Durst.

Der Tresen mehrfach voll mit Gläsern , die auf die Schnelle gespült und wieder in den Umlauf gebracht werden mussten.

Ich schoss zu dem Zeitpunkt viel zu viele Bilder von Feuerwerk. Leider hatten wir nicht den besten Platz erwischt, doch ein (für mich) perfektes Foto gelang mit dann doch.

fast sieht es aus, als hätte sich ein Sektkorken gelöst 😀

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