Ein Gläschen in Ehren

Pünktlich zum 1. Advent scheint die Sonne. Zumindest in Rostock und wahrscheinlich nur für kurze Zeit. Die Dunkelheit ist das, was ich an Dr kalten Jahreszeit nicht mag. Aber ich will nicht klagen, wer weiter im Norden lebt, muss im Winter sogar auf Tageslicht komplett verzichten.

In Rostock voll die Sonne

Ich habe es den Norwegern nachgemacht und stelle wie sie im Winter eine kleine Lampe ins Fenster, die mir abends das Gefühl gibt, es sei draußen noch Tag hell.

Die letzten Tage waren wieder vollgestopft mit Aktivitäten und das im Ruhestand, in dem ich schon seit Jahren bin. Ich laufe täglich von einer Sporthalle zu anderen, für das Schreiben meiner Memoiren hab ich noch keine Zeit 😄.

Hauptbahnhof Rostock

Am letzten Wochenende musste ich ein letztes mal in diesem Jahr wieder zur Sportschule Güstrow, um ein weiteres Mal meine Trainerlizenz zu verlängern.

Hauptgebäude Sportschule Güstrow

Die Lizenz, ich habe 3 davon – Kindersport, Erwachsenensport und Rücken Schule – muss alle 4 Jahre verlängert werden und diese bekommt man nur, wenn man die Weiterbildung in den dafür ausgeschriebenen Schulen macht.

Dies mal stand auf dem Plan „Ernährung für Sportler“ ein theoretischer Teil, ganz klar. Locker vorgetragen aus der Sicht eines Biochemikers, der uns mit zahlreichen Offenbarungen mit auf den Weg gab. Alkohol steht nicht mehr auf der Verbotsliste auch nicht auf der Gebotsliste. Eher so dazwischen, so unter dem Motto „ein Gläschen in Ehren, kann niemand verwehren“, d.h. 1 Glas Rotwein oder ein Bier oder ein Glas Gin tut dem Herzen gut. Betonung liegt auf „ein“ und nicht mehr. Was die Kalorien betrifft, schneidet das Bier schlecht ab, zumindest für den, der darauf achten möchte. Dabei fiel mir ein, dass die Queen täglich ihr Gläschen Gin trank und wie jeder weiß, sie ist richtig alt geworden. 👑😄.

Ich, die außer auf Mallorca keinen Alkohol trinkt, sollte die aktuelle Lebensweise noch mal überdenken. Bei Rotwein wird mir schlecht, Bier mag ich nicht. Da bleibt nur der Gin übrig. Nun muss ich mich nur noch dafür entscheiden, 100 Jahre alt zu werden, dann weiß ich, was ich zu tun habe, ein Gläschen auf meine Gesundheit und langes Leben trinken 🍸😄😄😄

Am nächsten Tag hieß es „Fit an kleinen Geräten“ und der Teil hatte es in sich. Mehr als 6 Stunden aktiver SportUnterricht, puh, habe ich geschwitzt. Wir wurden nicht gehetzt, aber immer am laufen gehalten. Der Schweiß auf meinem Rücken lief rauf und runter und ohne Wechselsachen hätte ich mein Shirt einmal auswringen müssen.

Zu guter Letzt noch 90 Minuten Step Airobic

Die Seminarleiterin lief drahtig mit uns mit und am Ende hing eine kleine Gruppe schon schlaff auf der Bank. Zumindest die halbe Gruppe, aber wir wechselten uns uns ab. Wir machten halbe-halbe und tauschten uns aus . Während die eine Gruppe der Seminarleiterin folgte, samnelten, die, die auf der Bank saßen, ihre letzten Kraftreserven. Da musste ich schon ganz schön kramen, denn ich wollte ja keinen Altersbonus einstreichen. Am späten Nachmittag wurden wir entlassen und wir Trainer verteilten uns wieder in alle Himmelsrichtungen.

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