Es weihnachtet sehr. Eigentlich habe ich den Sommer noch in den Knochen. Gut, die Herbststimmung hat sich auch allmählich dazu gesellt. Aber Winter und Weihnachten? Naja, das sehe ich noch in weiter Ferne, obwohl die festlichen Tage schon ganz nah sind.
Seid wir uns als Familie nicht mehr im Elternhaus treffen um gemeinsame Weihnachtstage verbringen, haben diese Festtage nicht mehr den Zauber von damals. Ich liebte es über alles, im Elternhaus mit den Eltern, Geschwister, deren Partner und Kinder an diesen Tagen zusammen zu sein. Am Ende saßen über 20 Personen an heilig Abend zusammen. Mit allen drum und dran war es auch etwas stressig. Nicht nur für meine Eltern, sondern auch für uns alle.
Trotzdem, durch diese Tage trug mich immer eine gewisse kindliche Lebendigkeit, die den späteren Erholungseffekt für mich ausmachte. Mit der bunten Familie zusammen zu sein, war für mich immer das größte. Unsere Eltern nahmen mit ihrem Tod die turbulenten Weihnachtstage mit auf die andere Seite, hinter dem Regenbogen. Für uns blieb die Erinnerung, von der wir Kinder heute noch zehren und unseren Enkeln erzählen.
Heute hat jeder seine eigene Familie und einen Sack voller Kinder und Enkelkinder😀😀. Ich lasse die Weihnachtstage ruhig angehen, bleibe in Rostock und lasse mich von den Enkeln besuchen. In 4 Wochen ist Weihnachten schon wieder Geschichte. Um in weihnachtliche Stimmung zu kommen, flaniere ich über den Weihnachtsmarkt von Rostock, der ab heute seine Tore öffnet.

Der Rostocker Weihnachtsmarkt ist der größte im norddeutschen Raum, denn es bringen sich neben den zahlreichen Weihnachtsbuden auch jede Menge Schausteller mit ihren Attraktionen mit ein. Es ist also für jeden etwas dabei. Für den, der es Besinnlich mag, aber auch für die, die es lieber trubelig mögen.


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