Im wahrsten Sinne des Wortes verschwand über Nacht die Hitze. Als ich heute morgen die Augen geöffnete, hörte ich das lang ersehnte Regenplasseln auf dem äußeren Fensterbrett. Ganz so romantisch, wie auf dem Video zu sehen ist, war es nicht. Aber immerhin nutze ich das Video für Regengeräusch aus der Konserve während der letzten Hitzetage. Aber die erhoffte Kühlung brachte es natürlich nicht.
Doch heute Morgen war der Regen echt. Und weil ich mich immer erst am Nachmittag auf den Weg in die Sporthalle mache, drehte ich mich noch einmal zum Nachschlummern auf die Seite. Und das sollte auch nicht umsonst gewesen sein. Ich träumte von einem Schwein, das sich wie ein Hund benahm. Es war kuschelig, anschmiegsam und bekam einen beseelter Blick, wenn ich es streichelte. Ich interpretiere mein Traumschwein einfach mal als Glücksschwein. 😊 Das veränderte Klima tat meinem Körper auf jeden Fall gut. Ich fühlte mich heute morgen wie neu geboren. Die Sonne hat Pause, die Temperatur ereicht heute keine 20 ° C mehr. Das ist das Wetter, das ich liebe. Schön kalt.
Bad Sülze – Dahlienschau

Das Wochenende war mit Sommersonne und hohen Temperaturen wie gemacht, für all die Veranstaltungen, die in vielen Orten angesagt waren. Meine Freundin und ich entschieden uns, nach Bad Sülze zu fahren. Ein bekannte Kurort. Mein Sohne verbrachte dort 9 Wochen nach einem schweren Unfall in der Median-Rehaklinik. Seid dem war ich nie wieder dort. Der Anlass war diesmal zum Glück ein angenehmer. Eine Dahlienschau, die im Kurpark der Stadt angelegt wurde, konnte nun besichtig werden. Und das war für den Ort Anlass, für Besucher Spaß, Spiel, Tanz und Kultur anzubieten. Ich sah noch nie so viele verschiedenartigen Dahlien, von groß- bis kleinwüchsig und ebenso vielfältig die Formen und Farben. Die Menschen waren bestens gelaunt. Am Abend konnte man noch das Tanzbein schwingen, aber solange würden wir nicht bleiben. Für mein Tanzbein hatte ich einen anderen Plan.










Mühlenfest

In meiner Nähe steht eine alte Windmühle. In der Mühle befindet sich ein Restaurant und im angerenzeden Nacherholungsbebiet abschließend gleich seinen Verdauungsspaziergang machen. Die ehemalige Wüstenei rundherum wurde erschlossen und liebevoll mit verzeigten Spazierwegen, Spielplätzen und zahlreiche Sitzgelegenheiten neu gestaltet. Das Wandergebiet ersteckt sich bis hin zu den Anlegestellen an der Warnow. Und wenn man Glück hat, steht man auch mal einem Reh Auge in Augen gegenüber. Am Samtag aber dürften sich die Rehe wegen Lärm unnd Menschenmassen aus dem Staub gemacht haben. Das alljährliche Mühlenfest fand statt.

Ich machte mich erst gegen 20 Uhr auf den Weg zum Mühlenfest.. Eine andere Freundin war schon dort und in bester Stimmung. Der DJ heizte den Besuchern kräftig ein, die Tanzfläche war voll. Und der DJ spielte nicht nur einfch die Malle-Play-Liste (meinst nur einfache Songs zum mitgröhlen als Medley) rauf und runter.. Nein, alles was gespielt wurde war tanzbar und quer Bett durch die Zeiten der Musikbranche. Dazu gehörfte auch der Auftritt von Michael Jackson. Natürlich war es nicht Jackson persönlich (logisch), sondern Sascha Pazdera – der „einziger Michael Jackson Tribute Artist, der vom Original Choreographen des King of Pop “ La Velle Smith Jr.“ in Europa unterstützt wird.“ so beschrieb er es auf seiner WebSeite. Nach mehreren Dakapos durfte er endlich die Bühne verlassen.








Nach dem anschließenden Feuerwerk war das Mühlenfest für den Abend beendet. Es sollte am Sonntag weiter gehen. Doch legte ich am Sonntag erst mal die Füße hoch, bevor ich mich aufraffte, hier und und da in der Wohnung meinen Haushalt zu bewuppen. Vor allen Dingen wollte ich die Ladung Wäsche noch an der frischen Luft trocknen, bevor der angekündigte große Regen über Nacht kommen sollte. Heute wäre das nicht mehr mögliche. Die Regenwolken schleifenfen schon fast am Boden, wie das akteulle Bild zeigt.



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