Meine Waschmaschine läuft im letzten Spülgang. Die üblichen Haushaltsgeräusche, ansonsten ist Ruhe. Kein Radio, kein TV, kein Nix. Nur das Klappern der Tastatur und mein Ohrgeräusch, was wohl eher vom Nacken kommt. Ich hoffe doch, dass ich mir während der Woche beim Yoga nicht den Hals verdreht habe 😀😁😱.

Die Woche ist wieder gut gelaufen, nichts, was ich noch nachträglich aufarbeiten müsste, oder doch? Vielleicht dachte ich etwas länger über meine Mittrainerin im Breitensport nach. Mehrfach sah ich in ihren Gesicht ein süffisantes Grinsen, dass nicht im Zusammenhang mit dem Ablauf unserer Trainingsstunde stehen konnte. Und der hatte es wieder in sich. Die Jungs der Sportgruppe sind zum Teil in einer Klasse und kommen gemeinsam aus dem Hort. Diese kleine Gruppebringt ihre eigene Dynamik schon im Bündel mit. Ihre Gemüter sind überhitzt. Sie verständigen sich noch mit Brüllen. Es kostet nicht nur kräftige Stimmbänder, will man ihre Aufmerksamkeit bekommen. Es dauert, bis sie überhaupt mitbekommen, dass der Trainer mit ihnen spricht.Aber vielleicht sind sie nur über die Maßen ausgelassen.
Meine Mitstreiterin guckt meistens zu, während ich versuche, die Jungs wieder unter Kontrolle zu bekommen. Und während der laufenden Stunde lag sie mir mehrfach in den Ohren, dass es so nicht weiter gehen könne. Das ist zwar nicht die Unterstützung, die ich brauche, Aber dafür sah ich mehrfach ein süffisantes Grinsen im Gesicht. Ob das mir galt, oder sie erwas anderes im Hinterkopf hatte, kann ich nur mutmaßen.
Der Herbst kündigt sich jeden Tag deutlicher an. Heut ist es stürmisch, aber noch nicht kalt. Das Laub beginnt nur langsam sich zu verfärben und die Sonne hat noch genügend Kraft, das man in der Sonne ins schwitzen kommt. Man kann also noch immer von einem milden Sommer im September reden. Ich hoffe, der Wettergott hält noch etwas länger der Sommerbonus für mich bereit.

Die Futterstelle vor meinen Küchenfenster ist wieder im Betreib und entsprechende reger Betrieb herrscht nun auch daran. Die kleinen Gesellen haben mich voll im Blick. Warten versteckt in einer Hecke, bis ich die Futterstelle aufgefüllt habe. Kaum habe ich die Balkontür hinter mir geschlossen, sind sie schon da. Wer nicht gleich Platz findet, warten auf dem Busch neben der Futterstelle.

Die Bilder machte ich versteckt hinter Gardine vom Küchenfenster aus. Sie beäugen mich immer noch skeptisch, fliegen aber nicht gleich weg. Doch wenn meine Nasenspitze zu nah ans Fenster kommt, sie sie schneller weg als ein Wimpernschlag dauert.

Morgen wird In Mecklenburg Vorpommern und Berlin gewählt.Das wird für alle noch eine echte Zitterpartie. Der Unmut der derzeit auf die Altparteien herrscht, erinnert mich stark an den Unmut, der vor der Wende in der ehemaligen DDR erinnerte. Damals nahm die Knurren stetig zu. Und dieser Prozeß erinnerte mich an eine Scheidung. Der Blick nur noch auf das gerichte, was nicht die Trennung bestätigt. Es scheint so, als wolle sich die die Mehrheit der Bevölkerung von den Altpartein, die die Demokratie auf- und ausgebaut hat, scheiden lassen. Und die Partei ihrer Wahl nutzt die Demokratie, um sich abzuschaffen. Fast würde ich sagen: „Undank ist der Welt Lohn“
Zum Schluss noch ein paar Bilder, die ich so nebenher und im Vorbeigehen aufgenommen habe.








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