Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben
Albert Camus (Franz. Philosoph)

Comments
5 Kommentare zu „Gut zu wissen“
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Mmh – wer alles gibt, dem bleibt nichts mehr zum Eigenbedarf. So gesehen bin ich gerne mein eigener Mehrheitseigner. 51% sind immer meine 🙂
Liebe Grüße, Reiner-
Hallo Reiner,
ja..der Begriff „Alles“ gibt einen großen Spielraum für Interpretation. Aber er bezieht sich wohl auf den Rahmen der eigenen Möglichkeiten, ohne seine eigenen Grenzen zu überschreiten. 😄
Ich entschied mich für das Zitat nicht ohne Hintergedanken. Wer sich heute im Rahmen seiner Möglichkeiten in der Gesundheitskrise einbringt bzw. nicht einbringt, beeinflusst auch unsere gemeinsame Zukunft
LG aus dem veregneten Rostock 🙋🏻♀️ 😄-
Sich einzubringen, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, ist immer gut, gerade in der jetzigen Zeit. Mir stößt das Zitat nur ein wenig auf, weil es mich an die beliebten Phrasen erinnert, gib alles – vorzugsweise auf Arbeit. L.G. aus dem dito verschneeregneten Wuppertal 🙂
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Ich habe gestern mal in den Lebenslauf vom Verfasser reingesehen und schon machte das Zitat für mich Sinn.
Er kam.aus armen Verhältnissen und Mutter Analphabet. Er, der Sohn, war hoch begabt und kam auf eine Eliteschule. Dort verheimlichte er seine Herkunft und den Bildungsgrad seiner Eltern. Ich kann mir gut vorstellen, das aus dieser Situation diese Erkenntnis entstand, die heute noch zitiert wird.
Ansonsten Gast du recht. Von der Arbeit kennt man dze Phrase „gib alles“ zu genüge. In dem Fall will der Arbeitgeber von einem alles haben 😄
Komme gut ins Wochenende 😎
LG Ostseemaus 🙋🏻♀️ -
Hallo Ostseemaus,
ich kann das schon nachvollziehen – es ist immer gut, eine Sache mit vollem Herzen zu tun, nicht nur aus einem Pflichtgefühl heraus. Noch wichtiger als der Intellekt, der Verstand ist meines Erachtens Zähigkeit und Beharrlichkeit, die Eigenschaft, an einer Sache dran zu bleiben, auch wenn sie mir oben an steht.Das Schicksal des Verfassers – ich kann es nachvollziehen. Meine Eltern haben Kriegs-bedingt nur wenige Jahre Schule besuchen können, mussten früh arbeiten gehen und lernten so gerade eben lesen, schreiben, grundrechnen. Selbst habe ich meinen Beruf erlernt und bin mit 19 raus, mein eigenes Leben leben, so gut ich konnte. Was neben vielen Dummheiten auch viel Jahre berufsbegleitende Abendschule beinhaltete, mit erfolgreichen Abschluss. Die Zeit war gruselig, aber durchhalten habe ich dort gelernt.
Um den gedanklichen Kreis zu schließen – ich bin und bleibe ein suchtkranker Mensch, auch wenn ich schon sehr lange abstinent leben darf. Also bin ich dazu berufen, das bewusst zu tun, was andere meist ganz selbstverständlich „nebenher“ tun – für mich zu sorgen. Das fängt an mit nicht hungrig, nicht durstig, nicht müdeund endet bei einer täglichen Innenschau, Inventur, Psycho-Hygiene, es gibt viele Wörter dafür – das schließt für mich aus, „alles“ zu geben, daher meine Reaktion. Selbstfürsorge ist gerade in diesen Zeiten für alle Menschen wichtig, nicht nur für solche Typen wie mich 🙂
Dir auch einen guten Start ins Wochenende, herzlichst, Reiner
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