Ja..wie die Titelzeile es schon sagt, wir sind nah dran. Der Winter naht, die Weihnachtszeit naht, das Jahresende naht. Im Geiste liege ich noch an der Ostsee am warmen Strand, aber die Realität sieht etwas anders aus. Der Winter hat zumindest hier oben im Norden Einzug hehalten. Zwar eher spärlich, aber immerhin. Der Nebel hat die Natur in der Nacht eingezuckert mit kleinen Kristallen, Kristalle, die man nur sieht,wenn man ganz nah ran geht oder mit der Kamera ranzoomt.
Noch ein einhalb Wochen, dann ist für mich die Trainingssaison für Yoga und Kindersport für 2022 ist abgeschlossen. Die Sporthallen werden geschlossen, die Vereine gehen in die Ferien. Der hohe Krankenstand der letzten Wochen dünnte die Gruppen aus, von über 20 Kindern hatte ich am Donnerstag nur noch 5 Kinder am Start. Solch einen hohen Krankenstand in den Sportgruppe kenne ich aus den ganzen Jahren meiner Laufbahn als Trainer noch nicht und ich stehe schon seit 17 Jahren in den Sporthallen. Einige Kinder, die zu Beginn meiner Ära als Trainer in meinen Gruppen waren, sind heute Erwachsene und sind selber schon Eltern geworden. Kinder, wie die Zeit vergeht,
Die Weihnachtsfeiern
Die Erwachsenen-Gruppen treffen sich gegenwärtig zu Weihnachtsfeiern. Das lässt de Gruppen zusammenwachsen, d.h alle freuen sich auch darauf.
Mit einer Gruppe traf ich mich in Warnemünde zu einen Bowlingabend. Nach den ersten Runde stand ich mit meiner Puntezahl ganz nah am Sieg, doch später zogen die anderen an mir vorbei und naja..und dann hatte sich doch alles geändert, Ich wurde Rattenkönig. Ich hatte schon bessere Tage beim Bowlen. Aber egal, Humor hat der, der trotzdem lacht.

Am letzten Mittwoch kam die 2. Gruppe zur Weihnachtsfeier zusammen. Wir trafen uns nicht, wie in der Vergangenheit in einem kuschlig warmen Restaurant, sondern diesesmal machten wir es uns es im Freien gemütlich. Ja..im Freien, wie auf einem Weihnachtsmarkt. Eine Teilmnehmerin lud uns auf ihr Grundstück ein. Wir standen im Carport und davor stand ein befeuerter fahrbarer Kamin. Und wenn man mit den Hinterteil nah – aber nicht zu nah – an den Kamin kam, wurde einen auch warm. Oh.wie romantisch, so ließ es sich mit Glühwein aushalten. Wir hatten Glück, auch wenn es richtig kalt war, der Mond bescherte uns eine helle Nacht und sorgte für ein besonderes Ambiente und das Schrottwichteln sorgte zusätzlich für Weihnachtsstimmung





Nach 5 Stunden waren meine Füße kalt, da half auch kein Glühwein mehr. Aber da waren sich alle einig, es war ein schöner Abend. Auch weil es mal ganz anders war, „Mal was anderes“ sorgt ja immer für Abwechslung.
Entscheidungsphase
Die freien Tage über Jahreswechsel 22/23 werde ich nutzen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Ein Gedanke routiert schon seit Wochen durch meinen Kopf und verlangt nach einer Entscheidung. Will/Soll ich nach 17 Jahren Kindertraining den Job als Übungsleiter besser an den Nagel hängen? Sohnemann riet mir: „Hör auf und konzentriere dich mehr auf dein Yoga und kämpfe dich nicht mehr durch die Kindersportstunden“. Ähnlich dachte ich auch. Komme ich zu dieser Entscheidung – ich bin nah dran – dann muss ich die betroffenen Vereine darüber unterrichten, so dass sie noch 6 Monate Zeit haben und nach einen neuen Stammtrainer Ausschau halten zu können. Die Vereine werden nicht erfreut sein. denn Trainer sind knapp. Immerhin ist das ein ehrenamtlicher Job und bei Kindern kostet er Kraft. Auch wenn eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird, aber die Trainingszeiten liegen so ungünstig, dass das man es nur schwer mit der Arbeitszeit vereinbaren kann.
Bilder der Woche
Ich machte die Bilder vorgestern auf den Weg zur Kunstturnhalle in Rostock, in der eine späte Yogagruppe (ab 19.30 Uhr) jeden Donnerstag auf mich wartet. Mein Weg führt dann zwischen zwei großen Stadien vorbei, dem Ostseesatdion Rostock und dem Leichtathletikstadion. Als ich am Donnerstagabend auf den Weg zur Halle war, senkte sich grade der Nebel auf Rostock ab und so bekamen die zwei bekannte Sportstätten ein mystisches Aussehen, dass ich unbedingt mit meiner Handykamera festhalten wollte. Kaum hatte ich das Bild vom Ostseestadion „im Kasten“ wurde das Flutglicht gelöscht. Na super. Ich konnte also kurz vorher ganz nah dran sein – Glück gehabt.








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