Ich muss eingestehen, ich hätte das nicht mitbekommen, wenn nicht einer von meinen Yogis das heute in den Gruppenchat geschrieben hätte. In solch einem schönen Studio, wie auf dem Beitragsbild zu sehen ist – es ist wieder von WP System KI generiert – übe ich mit meinen Yogis nicht. Wir üben, wir sagen auch praktizieren, Yoga im Sportverein und entsprechend auch in der Sporthalle und dort sieht es alles etwas spartanischer aus

Heute unterrichte ich in mehreren Gruppen, die Anzahl der Teilnehmer hat sich auch kräftig erhöht. Je nach Verein kommen die Yogis ein- oder zweimal die Woche zusammen und ich nutze die gemeinsame Zeit, den Menschen Yoga für den Alltagsgebrauch zu vermitteln.
Aber wie kam es zum Weltyogatag?
Google weiß wie bekanntlich alles und folgendes sagt Wikipedia dazu.
Der Tag beruht auf einer Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die am 11. Dezember 2014 beschlossen wurde.[1] Sie lautet (Auszug):
- Die Generalversammlung
- feststellend, wie wichtig es ist, dass die einzelnen Menschen wie auch die Bevölkerung im Allgemeinen gesundheitsfördernde Entscheidungen treffen und gesunde Lebensweisen führen,
- unterstreichend, dass globale Gesundheit ein langfristiges Entwicklungsziel ist, das eine engere internationale Zusammenarbeit durch den Austausch bewährter Verfahren erfordert, mit dem Ziel, eine bessere individuelle Lebensführung zu entwickeln, die frei von jeglicher Maßlosigkeit ist,
- in der Erkenntnis, dass Yoga einen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden bietet,
- sowie in der Erkenntnis, dass eine weitere Verbreitung von Informationen über die Vorteile der Ausübung von Yoga förderlich für die Gesundheit der Weltbevölkerung wäre“
Ich praktiziere schon seit 20 Jahren Yoga. Ein Lehrgang über das Arbeitsamt zum Wellnesstrainer brachte mich auf die Schiene Yoga. Ich war auf den Geschmack gekommen. Fortan praktizierte ich im Wohnzimmer vor dem Fernseher nach Yoga-CD meine ersten Yogaübungen allein, später ließ ich mich in Hamburg 4 Jahre zum Yogalehrer ausbilden, also alles andere als ein Crash-Kurs.
Natürlich saß ich nicht 4 Jahre auf der Schulbank, bzw. habe Yogahaltungen praktiziert. Aber sich 4 Jahre mit Theorie und Praxis zu beschäftigen, heißt auch, man geht in die Tiefe, auch in sich selbst. Sich selbst du erkennen ist schwieriger, als andere von außen zu beurteilen.
Was hat mir das alles gebracht?
Durch Yoga wurde ich nicht nur gelenkiger, sondern ich wurde auch mental belastbarer. Egal, wie schwer der Sturm um mich herum war – kräftige Stürme gab es genug – ich blieb weder im mental aufgeregten Zustand noch im mental resignierenden Zustand hängen. So wie ich im Yoga meinen Körper je nach Haltung neu ausrichtete, so ließ sich auch mein mentale Ebene immer wieder aufs neue ausrichten und das half mir schwierige Phasen im Leben zu überwinden. Und ein weiterer Nebeneffekt bereichert mein Leben durch Yoga. Ich habe Kontakt zu vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Soziale Kontakte – ein bewährtes Mittel gegen Einsamkeit.

Heute Abend gebe ich die letzte Yogastunde (90 Minuten) für diese Woche und in dieser Gruppe sind im Gegensatz zu den anderen Gruppen auch viele Männer dabei.


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