Der Sommer kann starten

jedenfalls für mich. Die Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern haben begonnen. Für den nächsten 6 Wochen sehe ich keine Sporthalle mehr von Innen.

Die Sommerferien können starten. Aber bitte nicht wie ein Heißluftballon. Mir reichen echt 18 – 19 – 20 Grad, damit fühle ich mich im Sommer wohl. Vielleicht hier und das noch ein frischer Wind um die Ecke, das wäre perfekt. Ja. Ich fühle mich erst wohl, wenn es den anderen schon fröstelt. Wäre ich der gewählter Wetter-Bestimmer im Land, egal zu welcher Jahreszeit, bekäme ich wohl nur Stimmen aus dem Lager der Kältefreaks. Und dazu gehört z.B. meine Freundin definitiv nicht. Sie holt sich schon die Jacke aus dem Schrank,, wenn sie das Wort „Winter“ hört. 😁

Dirty Dancing

Für den Einstieg in die Ferien passte der Film „Dirty Dancing“ am Freitag, der nur an einem Tag ins Kino kam, wie die Faust aufs Auge. Den Film sah ich gefühlt schon an die 99-mal, aber im Kinos sah ich ihn noch nie. Ein Tanzfilm auf dem Jahre 1987 wird immer noch gefeiert, als wäre es die Premiere. Am Ende wurde von den Zuschauern applaudiert.

Die Masse der Zuschauer waren wesentlich jünger als der Film selbst. Die jungen Mädels brachten ihre Männer mit und sie saßen kuschlig eng beieinander. Für die Jungs sicher nicht einfach, wenn die Mädels Patrick Swayze auf der Leinwand anhimmeln. Welches Mädel träumte nicht von einem gut aussehenden Mann, der dirty tanzen kann, ohne dabei geschmacklos zu werden und ein verletzlicher Bad Boy dazu. Johnny, der Filmheld verkörperte alles, wovon Mädels träumen. Einen besseren Darsteller als Patrick Swayze wird es wohl nicht geben.

CSD in Rostock

Gestern ging es in Rostock wieder bunt zu. Der CSD 2024 fand statt und wurde auf dem Neuen Markt eröffnet. In diesem Jahr wollte ich mir den Umzug nicht entgehen lassen. Die letzten Jahre habe ich ihn immer irgendwie verpasst und erst später über die Nachrichten davon erfahren.

Als Ehrengast für die Eröffnung stand auch die Bürgermeisterin Eva Maria Kröger auf der Bühne und gab ihr Statement an die Bürger zum Thema einer offenen Gesellschaft ab. Ich sah sie persönlich das erste Mal in live. Eine junge Frau, Anfang 40, die bis 2030 die Geschicke unserer Stadt leiten will. Sie kommt immer entspannt und fast unscheinbar daher. Sie braucht kein Spektakel, mit Triggern gespickten Reden, für Aufmerksamkeit. Allein ihre Worte reichen.

Die Sommerhitze auf dem Marktplatz machte mir etwas zu schaffen, also verzog ich mich an die Boulevardstrasse von Rostock. Der Umzug, der sich demnächst in Gang setzen würde, käme dann eh an mir vorbei. Ich wollte ihn ja von außen bewundern und einen Blick auf die schrillen Kostüme der Teilnehmer werfen. Nach einer guten Stunde demonstrierte noch immer kein bunter Reigen an mir vorbei. Sollte die Eröffnung so lange dauern? Das wollte ich von Google wissen. Nach wenigen Minuten war ich im Bilde. Der Umzug hatte eine neue Streckenführung bekommen und war schon längst auf einer Parallelstraße über alle Berge und an mir vorbeimarschiert. Das war s dann für mich mit dem Umzug CSD in Rostock.

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