Die täglichen Nachrichten über Konflikte und Kriege sind kaum noch zu ertragen. Als wären die Menschen verrückt geworden, als hätten sie nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die Russen ehren ihre gefallenen Angehörigen, meistens noch junge Männer, als hätten sie ihnen einen Goldsack mit heim gebracht. Die Sache mit dem Sack mag wohl stimmen, doch im Sack ist kein Gold. sondern der Leichnahm. Und wofür das alles?
Alte Männer auf höchster Regierungsebene, die es noch einmal wissen wollen. Es sollte weltweit verboten werden, alte Männer ab 55 noch an den obersten Regierungsdrücker zu wählen. Die meisten richten nur Schaden an. Zumindest ist das jetzt mein aktueller Eindruck. Überall wo es brennt und knallt, spielen alte Männer eine führende Rolle.
Man sagt, mit sinkenden Testesteronspiegel werden Männer aggressiver. Vorausgesetzt, sie bringen das nötige Agressionspotential mit ins Alter. Sie stellen Ansprüche, die aus ihren geistigen Konstrukten stammen, deren Helfer willige Ja-Sager sind.
Da stellt sich mir die Frage, wer die Ja-Sager sind und wie hoch ihre Schuld an den vielen getöteten Menschen sind, die in den sinnlosen Kriegen die Opfer sind. Aber eines ist sicher, am Ende hat angeblich keiner von ihnen gewusst, was wirklich gelaufen ist, oder das sie keine andere Wahl hatten. Und das Ende wird kommen, so oder so. Zurück bleibt neben dem Haufen Scherben ein Haufen toter Menschen und keiner will`s gewesen sein. Keiner will die Hauptschuld tragen, zeigen mit dem Finger auf die anderen.
Materia hat sich mit der schwierigen Zeit, in der wir grade leben, in seinen Song „Babylonia“ auseinandergesetzt. Obwohl ich keine Rappertante bin, denn Materis
Mareria
ist ja ein Rapper, diesen Song hörte ich mir schon so oft an, dass er sich als Ohrwurm in meinen Kopf eingenistet hatte. So, wie er es darstellt, empfinde ich das Weltgeschen auch. Der Song hat mich zutiefst berührt.


Schreibe einen Kommentar