Den aktuellen politschen Bewegungen kann man kaum noch folgen, ohne das sich einem – zumindest mir – der Magen verkrampft. Selbst meinem Sohn macht die aktuelle politsche Entwicklung mehr als nur Sorge. „Das alles macht mir Angst“ sagte er eher beiläufig. Er will sich in seine aufsteigenden Angst nicht verfangen, schon gar nicht, wenn es um seine Zukunft geht.
Mir machen die politschen Entwicklungen momentan auch Angst. Mit einem unterschwelligen Unbehagen verfolge ich weiter, was in der Welt, was in Deutschland passiert. Die zum Teil rechtsradikalen Strömungen sind das eine, das ihnen mehr Menschen folgen, ist das andere. Und grade letztes ist das, was bei mir dieses unterschwllige Ungehaben auslöst.
Bei vielen sind die sozialen Medien die Hauptinformationsquelle, wenn es um politische Informationen geht. Guter Journalismus ist nicht mehr gefragt, sondern Schlagezeilen, die einem sofort triggern um dann das Empörungsgehabe weiter nach oben schnellen zu lassen. Empörung ist zu wahren Kultur geworden und das Objekt der Begierde ist die Regierung, die sich auch in meinen Augen irgendwie durchkämpft durch all die Probleme, die auch von außen zu uns kommen.
Demokratie, ein sinkendes Schiff?
Egal, wohin man schaut, es knischt überall im Gebälk der Demokratie. Die Demokratie, sie muss sich zur Zeit wie ein angeschlagenes Schiff auf stürmischer See über Wasser halten. Paradoxer weise hacken auch die einfachen und normalen Mitreisenden auf das Gebälk ein. Machen aber für die eigenhändig zugefügte Beschädigungen den Kapitän und seine Crew dafür verantwortlich. „Ihr seid Schuld, das wir das jetzt tun“ Sie machen den Kapitän nicht nur für das beschädigte Schiff verantwortlich, sondern auch für die stürmische See.
Sie wollen den Kapitän nicht. Sie wollen einen Neuen. Einen, der ihnen wieder ruhige eine See verspricht und wenn Wind, dann nur aus einer Richtung. Am liebsten eine leichte Brise von rechts. Der Neue sollte eine ruhige Insel anlaufen, eine Insel. auf der sie in absoluter Freiheit leben können. In der sie endlich wieder ihre Meinung äußern können, ohne das das Kapitän oder jemand anders die Augenbrauen hochzieht. Augenbrauen hochziehen wird in ihren Augen als Einschränkung der Freiheit wahrgenommen.
Aber das wäre nur ein kleiner Teil des Wunschprogramms, auf den der Neue Kapitän hoffen lässt. Vielleicht ein Schlaraffenland, in dem die eigene Unzufriedenheit kein Platz findet? Sie wissen nicht. dass die versprochene ungekannte Wohlfühlzone sie ja nur zu Meuterer machen soll, danach verfolgen die Neuen einen anderen Plan.
Die führenden Meuterer, die sich „Ich-will-Kapitän-sein“ nennen, sind mit an Bord. Sie arbeiten schon an ihrem neuen Logbuch. Das enthält einen völlig anderen Kurs, als der, den sie versprechen. Der neue Kurs wird in die raue See geführt, mit scharfen Wind von rechts. Das Schicksal der der Menschen, die durch das tägliche Aufweideln weiter auf das Gebälk ihres Schiffes einhacken, ist ihnen egal. Leere Verprechen und Aufwiegeln hat Methode und diese funktinierte schon immer.
Dadurch blind eworden und ohne Blick in die eigene Zukunft zerlegen sie das, was sie bisher getragen hat, die Dekomkratie. Bis zum Untergang. Das die meisten damit untergehen, sehen sie nicht. Die Rettungsboote sind nur für Auserwählte vorgesehen.
Die „Möchte-gerne-Käpitäne“ haben vorgesorgt. Ihre Rettungsboote sind schon da, zwar noch im Nebel, kaum sichtbar für die, die auf das Gebälk rumhacken. Wie dem auch sein. Bei vielen hat sich der Weitblick bereits zum Tunnel verengt und der Tunnelblick ist auf den Boden, auf den sie stehen, gerichtet. Mit der Illusion im Kopf „alles wird besser, als jetzt“ sehen sie unendliche Freiheit. Doch was auf sie wartet, wird das sein, was wir täglich in den Nachrichten sehen. Amerika macht es und vor.
Demokratie im Untergang
Trump zeigt jetzt der Weltl, wie es geht. Er hat noch mehr als 3 Jahre vor sich und was dann von Amerika übrig bleibt? Steht das in den Sternen? Oder kann man schon jetzt in die Zukunft schauen? Zumindest kann man einiges schon deutlich erkennen. Die Meinungsfreiheit wird abgeschafft. Als Meinung wird nur das gedudelt, was ins Weltbild von Trump passt.
Hetze und Hass rücken zusammen und gehen eine feste Verbingung sein. Sie richten die Schaden, wie sie nur können. Und es funktioniert gut. Hetze und Hass haben genug Vervielfäliger gefunden, die ihnen einen großen Teil der Arbeit abnehmen. Am liebsten wäre ihnen ein Flächenbrand, bei dem sie verdeckt die Lunte halten und den anderen beschuldigen. Besser kann man Menschen nicht aufeinander hetzten und wenn sie sich bekriegen, um so besser. Zumindest für die Autokraten, wie Trump einer ist. Ablenkung ist die bester Tarnung.
Alles nur Ablenkung. Ablenkung von den wahren Absichten, die wahre Absicht die Installation „Raubkapitalismus“ in seiner Steigerung „Raubtierkapitalismus“. In Deutschland hat man den Kapitalismus mit der sozialen Marktwirtschaft gezähmt, in Amerika gab es die freie Marktwirtschaft. Das führte zur wahren und einzigen Religion, das Geld.
Mony, Mony, Mony
In Amerika kann man vom Tellerwäscher, so das Versprechen, zum Millionär werden. Dafür kann und muss man alles zu Geld machen, auch Lügen oder Hass oder Hetze. Auch damit kann man in Amerika reich werden. Das Internet macht´s möglich. Man nennt diese Menschen Influenzer. Und der Influenzer Charly Kirk hatte es mit Hassreden nicht nur geschafft, reich zu werden, sondern auch bekannt zu werden, ja sogar Best-Friend vom Trump. Letztes jedoch nur, weil er ihm nuzte.
Wer Hass sät, kommt darin auch um
Mit dem tödlichen Attentat auf Kirk hat sich die ganze Welt mit Kirk beschäftigt. Ich kannte ihn vorher nicht und mir reichte, was er bisher alles vom Stapel gelassen hatte. Wie kann ein solch junger Mann so viel Hass aufbauen? Aber er war Hassredner, wie er im Buche steht. Das Internet macht eine hohe reichweite möglich.
Kirk war u.a. auch ein leidenschaftlicher Verfechter der öffentlichen Hinrichtung, eine Hinrichtung, sie man wie früher im Mittelalter auf der Marktplätzen vor aller Augen durchführte. Am besten noch, im Beisein von Kindern ab 6 Jahre. Nun, so parakox es klingt. Das Attentat auf ihn war die erste öffentliche Hinrichtung im Beisein von Kindern. Ein 22 Jährige hat die Hetze auf Schwule und Transmenschen nicht ausgehalten, weil es selbst zu denen gehörte. Er liebte einen Mann.
Das Buch „Die Achse der Autokraten“, geschrieben von Anne Applebaum, zeigt auf, wie eng die Autokraten schon zusammengerückt sind, wie sie sich vernetzt haben. Aus der Autokratie , die sich mit Hilfe von Internet ein großes Netzwerk aufbauen konnte, das in der aktuellen Zeit zum Tragen kommt, kommt nie was Gutes raus. Sie dient nicht dem Volk, sondern nur der Plünderung. Das beschriebt Anne Applebaum, daher wundere ich mich gegenwärtig über nichts mehr, denn es bestätigt nur das, was ich im Buch gelesen habe.


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