Bunt ist die Welt. Und wenn man sehen will, wie bunt die Welt ist, dann lohnt sich ein Besuch auf Karls Erlebnisdorf in der Nähe von Rostock. Menschen groß und klein, alt und jung strömem täglich dort hin. Auch Hunde werden von den Besuchen mitgenommen. Der Hund gehört ja schließlich zur Familie dazu 😀.
Von meiner Wohnung brauchte es nur 20 Minuten Busfahrt und schon standen wir mitten im lauten Getümmel. Für den ersten Besuch ist immer für einen Lageplan zu raten, sonst irrt man erst einmal dumm rum. Aber meine Familie kannte sich schon gut aus.Sie waren ja nicht das erste Mal dort und kennen sich schon gut aus. Ich lief einfach nur mit.
Die große Anlage kommt einem riesigen Rummel gleich. Die Geschäftsführung arbeitet unermüdlich neue Pläne aus, schaffen Erlebnisbereiche, die die Kinderherzen höher schlagen lassen. Das Erlebnis-Dorf zieht Massen und Familien an.
Durststrecke
Und wenn ich den Begriff „Massen“ verwende, mein ich esim wahrsten Sinne des Wortes auch so. Während der Ferienzeit ist „Karls Erlebnis-Dorf“ das beliebsteste Ausflugsziel für Familien. Die Kinder nutzen die Fahrgeschäfte, während die Eltern sich einen Kaffee in der Nähe gönnen.

Meine Tochter steuerten die Kaffee-Bar an. Unser Kaffeedurst meldete sich, kaum hatten wir die große Halle betreten. Ich gönnte mir einen Irish Coffee, damit sollte ich wohl schnell in Schwung kommen. Meine Tochter trank einen Milchkaffee.

Mein Enkel stürme sofort die Fahrgeschäfte im Eingangsbereich. Jeder von uns war mit dem beschäftigt, worauf er Bock hat. Die längere Wartezeiten auf einen freien Platz in der Innenraum-Achterbahn nahm mein Enkel ohne Klagen in Kauf. Er kam nach jeder Rundfahrt freudestrahlend zu uns an die Kaffee-Bar, hielt uns auf dem Laufenden und stürmte wieder los.
Irren ist menschlich
Die Spiel- und Spaßangebote sind fast grenzenlos. Es gibt nichts, was der Inhaber an Spaß für die Kinder nicht im Angebot hat. Ich glaube, die Entwickler haben auf dem Gelände ihre eigenen Kindertrüme wahr gemacht. Wir irrten am zweiten Besuchtstag im Maislabyrith umher. Das erinnerte mich natürlich auch an meine Jungendzeit. Ich wuchs auf dem Land auf und stromerte als Kind auch durch ein Maisfeld.
Ich sah nur einmal kurz auf´s Handy und schon war meine Familie weg. So schnell kann´s gehen. Doch keine Sorge, wir fanden uns auch ganz schnell wieder. Das Maisfeld war gut besucht und alle irrten wie wir auf den Wegen umher. Alles nur ein großer Spaß, aber im echten Leben möchte ich mich nicht durch ein Labyrith irren müssen.
Buntes Treiben
Das sind nur einige Fotos, die ich auf dem Gelände machte und sie vermitteln nur einen winzigen Teil dessen, was an übergroßen Angebotes für Familien nocjh so zu bespaßen ist. Ich glaube um alles zu sehen und auszuprbieren, dafür braucht es Tage.







Und diese Zeit kam man sich tatsächlich am Stück nehmen, wenn man ein Hotelzimmer vor Ort bucht, 3 unterschiedliche Hotel geheören ebenfalls zu Karls-Erlebnisdorf. Eine Nacht im Eishotel zu verbringen, stelle ich mir abenteuerlich vor. So bei – 10 ° C im Schlafsack zu verbringen, was will man mehr an frischer Luft.
Neues in Sicht
Kürzlich ging die Nachricht durch die Medien, das Karls Erlebnisdorf 10 ausgediehnte Straßenbahnen der Rostocker Sraßenbahn AG gekauft hat und neue Erlebnisbereiche für seine Besucher plant.
Man darf gespannt sein, was sie damit anfangen werden. 3 der 10 Straßenbahnzüge bleiben in Rövershagen und werden gegenwärtig mit viel Fantasie umgebaut. Von Eislauf ist die Rede. Also rauf auf die Schlittschue und in der Bahn auf KufenStrecke machen.

Und von einem „Eiskaffee“ war ebenfalls die Rede. Damit ist ein gekühlter Gastraum gemeint. Also man darf gespannt sein. Zur Zeit wird noch umgebaut und vielleicht schon kann man schon zu Jahresende die neue Attraktion bewundern.
Die anderen 7 Straßebahnzüge kommen an andere Stadtorte. Diese sollen zu Hotels umgebaut werden.
Reife Leistung
Ich bewundere die Entwicklung dieses Unternehmens, von dem man erzählt, dass alles hier in der Nähe Rostock begann, Vor 100 Jahren verkaufte Karl Dahl auf dem Gelände der Küstenmühle einfach nur Erdbeeren. Mit einer Unterbrechung während er Kries- und DDR-Zeit setzte der Enkel von Karl Dahl das Werk seines Großvaters fort. Heute kann man dort alles mögliche kaufen, alles was mit Erdbeeren zu tun hat, alles was mit Küchen und kocken zu tun hat. Bis dann eines Tages auch die zahlreichen Fahrgeschäfte und ander spannende Erlebnisbereiche für die Kinder geschaffen wurden. Hut ab, vor dieser Leistung.


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