das bißchen Haushalt

Der älteren Generation geht es wohl so wie mir. Diese 3 Worte „das bißchen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann“ lässt sofort die Melodie im Kopf erklinken, die einst Johanna von Koczian 1977 sang. Ihr Mann von damals war echt „klug“ 😀. Aber so war es halt, in den siebzigern. Die Emanzipation der Frau stand damals noch am Anfang.

Aber zum Glück übernimmt die Technik heute einen großen Teil der Haushaltsarbeit und der Mann muss die Frau nicht mehr ermuntern, in dem er den Aufwand an Haushaltsarbeit herunter speilt

Mein Saugroboter hatte bis vor Kurzem seine Kurven in der Wohnung gezogen. Der nächste Saugroboter, den ich mir anschaffebn werde, übernimmt das Bodenwischen gleich mit dazu und ich spare mir auch diese Arbeit.

Die Waschmaschine übernimmt eine wirklich schwere Arbeit, von der die junge Generation nichts mehr weiß. Wäsche kochen und schrubben, im kalten Wasser spülen und mit Armkraft auswringen und bei Frost die klaschnasse Wäsche auf die Leine hängen. Das war wirklich ein körperlich schweres Tageswerk.

Der Geschirrspülautomat ist eine große Erleichterung in Großfamilien. Ich erinnere mich, dass wir nach dem Essen eine weitere Stunde für den Abwasch und Abtrocknen einplanen mussten, bevor der Mitttagstisch wirklich beendet war.

Aber nun kommt die KI pèu a pèu in unser Leben und wird unserer Leben erneut umkrempeln und Erleichterung auch in den Haushalten bringen. Ich rüste mich grade fürs Kino um mir den neusten Film von Doris Dörrie mit dem schlichten Titel: „Frau Winkler verlässt das Haus“

Oma kriegt einen Roboter als Pflegekraft und als wirksames Mittel gegen Einsamkeit. Wie er seinen Job machen wird, werde ich nach dem Filmbesuch wissen. Denkbar wäre auch für mich, dass ein menschenähnlicher Roboter in den Haushalten Einzug halten wird. Doris Dörrie spielt für den Zuschauer diese Zukunftsvision einmal theoretisch durch und ich denke, es wird ein unterhaltsamer Sonntagnachmittag werden.

Comments

Schreibe einen Kommentar