Tag ohne alles

Meine Schreckensnachrichten habe ich ja schon in meinen letzten Beiträgen zum Besten gegeben. Was bleibt dann noch, worüber ich schreiben kann? Wenn nirgendwo eine Hütte brennt und es still ist, wenn nichts passiert ist? Wenn der graue Alltag der Tagesablauf prägt? Naja…der Coronavirus beschäftigt mich schon, denn so´n kleines „Mistviech“ hat´s drauf und kann die Menschheit ausrotten. Wird er von einer höheren Macht geschickt, damit die Menschen sich endlich mal um sich selber kümmern. Wenn man die leeren Regale in den Supermärkten und in den Apotheken sieht, dann tun sie es.

Höhere Macht ?

Nein, das ist sie nicht, aber sie erdet uns Menschen. Der Chefviriologe an der Berliner Charité Christian Drosten, man sieht ihn jetzt öfter im TV, spricht Klartext und richtet seine Worte an die Regierung, schnell zu handeln und entsprechende gesetzliche Maßnahmen auf den Weg zu bringen, damit auch die Wirtschaft schnell reagieren kann und nicht auf schnellsten Wege Pleite geht.

Ich verlasse mich noch auf meine Seife und kümmere mich nicht um einen Mundschutz. Der wird im Erstfall nicht halten können, was gegenwärtig in der Welt ungebremst im Umlauf ist. Aber ich mache mir schon ein paar Sorgen um den geplanten Malleurlaub in Juni. Wird unser Urlaub in diesem Jahr so sein, wie jeder Urlaub im Juni? Es bleibt abzuwarten und dann entscheiden, welche Auswirkungen der Coronavirus im Sommer zeigt.

So ganz Ohne ist dieser Tag dann doch nicht. Aber ich muss zum Wochenende nur nicht irgendwo antanzen und kann mich ganz still in mein Kämmerlein verziehen und neben den Haushalt bloggen, zappen und abgammeln. 😁

Comments

6 Kommentare zu „Tag ohne alles“

  1. Avatar von bonanzamargot

    von corona wird die menschheit aller wahrscheinlichkeit nicht ausgelöscht werden.
    kann aber schon sein, dass irgendwann ein viel „bösartigeres“ virus die menschheit dezimieren wird. vor solchen biologischen naturkatastrophen können wir uns schwer schützen. wir wissen einfach viel zu wenig über die ursprünge des lebens und der materie. und das, was wir mit unserem „halbwissen“ durch z.b. genveränderungen erschaffen, kann uns mal ganz böse auf die füße fallen.
    dummerweise reagieren wir zu wenig auf die leisen warnschüsse… und feiern weiter unsere cocktailpartys, tanzen munter auf dem vulkan, während die titanic auf den eisberg zuläuft. wird schon nichts geschehen – die menschheit ist unsinkbar.
    tja.
    ich bin fatalist. es kommt, wie`s kommt. nur gut, dass ich kinderlos bin.

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Bo.,
      in dem Zusammenhang fällt mir ein Film ein, der wahrscheinlich weiter in die Zukunft reichte, als man sich vorstellen kann. Im Film – leider weiß ich den Titel nicht mehr – verließen die Menschen wegen der extremen Umweltverschmutzung ihre Wohnungen nicht mehr und schickten ihre Avartare vor die Tür, mit denen sie virtuell verbunden waren . Das könnte auch der Coronavirus oder ein ähnlicher Virus dieser Art auslösen.Irgendwann gehen wir nicht mehr vor die Tür und erledigen alles, was möglich ist online. Hier und da muss man wegen des Jobs doch vor die Tür und dann in Schutzanzügen…gruseliges Zukunftsbild. Unmöglich, sich das vorzustellen. Aber wenn Menschen ihr Leben schützen wollen, dann werden sie erfinderisch 😀

      1. Avatar von bonanzamargot

        Den Film kenne ich nicht. Aber ich kenne eine n kleines bisschen die Realität. Aber was heißt Realität? Was heißt Wirklichkeit?
        Jeder von uns lebt seine eigene Wirklichkeit. Bis zum Tod.

  2. Avatar von kowkla123

    wünsche ein schönes Wochenende mit vielen schönen Momenten, Klaus

    1. Avatar von flotterblogger

      Hallo Klaus, das wünsche ich dir und deiner Frau ebenso LG Ostseemaus

      1. Avatar von kowkla123

        vielen Dank

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